Testbericht zum ASUS ExpertBook Ultra (B9406) – Core Ultra X7 und Tandem-OLED im Test
Das ASUS ExpertBook Ultra (B9406) ist ein Paradebeispiel für unauffällige Leistungsstärke und wurde speziell für anspruchsvolle Fachleute, Führungskräfte und Power-User entwickelt, die Leistung auf Workstation-Niveau benötigen, ohne dabei ein rückenschädigendes Gewicht in Kauf nehmen zu müssen. Es handelt sich durch und durch um einen High-End-Business-Laptop der Premiumklasse. Wenn man ihn zum ersten Mal in die Hand nimmt, fühlt sich sein federleichtes 1,13-kg-Gehäuse wie eine leere Hülle an, doch was uns beim Testen wirklich überrascht hat, war die schiere Kraft, die darin steckt. Der Intel Core Ultra X7-Prozessor hält unter hoher Last satte 45 W durch und lässt viele schwerere Konkurrenten bei Rendering-Aufgaben weit hinter sich, und der Tandem-OLED-Bildschirm ist wohl eines der hellsten und farbgenauesten Displays, die wir je bei einem Business-Gerät getestet haben.
Allerdings geht dieses unglaubliche Leistungs-Gewichts-Verhältnis mit einigen frustrierenden Kompromissen einher. Das Bildschirmscharnier ist ärgerlich wackelig, unser Testgerät litt unter hörbarem Spulenbrummen, und die völlige Unmöglichkeit, den Arbeitsspeicher aufzurüsten, wirkt bei einem „Pro“-Gerät deplatziert. Mal sehen, ob seine federleichte Kraft seine physischen Macken überwiegt.
GETESTETE KONFIGURATION:
– Intel Core Ultra X7 358H
– Intel Arc B390-Grafikkarte
– 32 GB LPDDR5X-RAM
– 1 TB PCIe 4.0 NVMe-SSD
– 14,0″, 2880 × 1800 (2,8K), 30–120 Hz Tandem-OLED-Display
Die Preise und Konfigurationen können Sie in unserem Specs-System einsehen: https://laptopmedia.com/series/asus-expertbook-ultra-b9406/
Contents
- Technische Daten, Treiber, Lieferumfang
- Design und Verarbeitung
- Bildschirm- und Klangqualität, Bildschirmprofile
- Holen Sie sich unsere Profile
- Leistung: CPU, Speicher, KI
- GPU- und Gaming-Leistung
- Temperaturen und Komfort, Geräuschentwicklung, Stabilität
- Akkulaufzeit
- Demontage, Aufrüstungsmöglichkeiten und Wartung
- Fazit
Technische Daten, Treiber, Lieferumfang
- HDD/SSD
- bis zu 2000GB SSD
- M.2 Steckplatz
- 1x 2280 M.2 NVMe PCIe 4.0 x4 Siehe Foto
- RAM
- up to 64GB
- Betriebssystem
- Windows 11 Pro, No OS, Windows 11 Home
- Akku
- 70Wh
- Gehäusematerial
- Magnesium alloy
- Abmessungen
- 310.9 x 212.8 x 10.9 ~ 16.4 mm (12.24" x 8.38" x 0.43")
- Gewicht
- 0.99 kg (2.2 lbs)
- Anschlüsse und Konnektivität
- 2x USB Type-A
- 3.2 Gen 2 (10 Gbps)
- 2x USB Type-C
- 4.0, Thunderbolt 4, Power Delivery (PD), DisplayPort
- HDMI
- 2.1
- Kartenleser
- Ethernet LAN
- Wi-Fi
- Wi-Fi 7
- Bluetooth
- 6.0
- Audioanschluss
- 3.5mm Combo Jack
- Merkmale
- Fingerabdruckleser
- Web Kamera
- FHD IR with Windows Hello Face Authentication
- Tastatur mit Hintergrundbeleuchtung
- Mikrofon
- Array Microphone
- Lautsprecher
- 2x Woofers + 2x Tweeters Speaker System
- Sicherheits Schloss Steckplatz
Alle ASUS ExpertBook Ultra (B9406) Konfigurationen
Treiber
Alle Treiber und Dienstprogramme für dieses Notebook finden Sie hier: https://www.asus.com/laptops/for-work/expertbook/asus-expertbook-ultra/helpdesk_download?model2Name=B9406CAA
Was ist im Lieferumfang enthalten?
Das Auspacken des ExpertBook Ultra ist ein wahrhaft erfrischendes Erlebnis in einer Zeit, in der die meisten Hersteller fast leere Kartons versenden.
Beim langsamen Öffnen der luxuriösen Verpackung kommt ein reichhaltiges Paket zum Vorschein, das neben dem Laptop selbst eine stilvolle Ledertasche und einen USB-C-zu-Ethernet-Adapter enthält.
Ein kompaktes 90-W-USB-C-Netzteil ist ebenfalls enthalten, was das Paket für einen so schlanken Business-Laptop bemerkenswert komplett macht. Die Verpackung ist zu 95 % aus Papier, besteht zu 90 % aus Recycling-Zellstoff und ist vollständig recycelbar.
Design und Verarbeitung
Das ASUS ExpertBook Ultra (B9406) besticht durch ein bemerkenswert elegantes und minimalistisches Design. Es verzichtet auf auffällige Designelemente und setzt stattdessen auf ein schlankes, flaches Gehäuse, sanft abgerundete Ecken und einen außergewöhnlich schlichten Deckel, der lediglich mit einem kleinen ASUS-Logo verziert ist. Wir haben die Konfiguration B9406CAA-TH1194 in der Farbe „Morn Grey“ bestellt – einer warmen silbergrauen Oberfläche, die edel wirkt, ohne übermäßig hell zu erscheinen. ASUS bietet die Serie auch in „Jet Fog“ an, einer dunkleren Variante. Besonders gut gefällt uns der Kontrast zwischen dem hellen Gehäuse und dem tiefschwarzen Glas, das das Display umgibt.
Symmetrische Lautsprechergitter flankieren die Tastatur, während sich das großzügige Touchpad fast nahtlos in die Handballenauflage einfügt. Das Gesamtergebnis ist modern und unverwechselbar, dabei aber angemessen zurückhaltend für einen Premium-Business-Laptop.
ASUS gibt für die ExpertBook Ultra-Serie ein Startgewicht von 0,99 kg an, wobei der genaue Wert je nach Konfiguration variiert. Unser Testgerät aus dem Handel, ausgestattet mit einem 70-Wh-Akku und einem OLED-Touchscreen, wog auf unserer Waage 1,137 kg – 147 Gramm mehr als das angegebene Mindestgewicht. Dennoch bleibt es ein außergewöhnlich leichter 14-Zoll-Laptop, insbesondere angesichts seiner Akkukapazität, Hardware und seines Kühlsystems.
| ASUS ExpertBook Ultra (B9406) | Abmessungen | Gewicht |
| Metrische Einheiten | 310,9 × 212,8 × 10,9–16,4 mm | 1,137 kg |
| US-Maßeinheiten | 12,24 × 8,38 × 0,43–0,65 Zoll | 2,51 lbs |
ASUS verwendet ein Gehäuse aus Magnesium-Aluminium, das mit der firmeneigenen Nano-Keramik-Beschichtung behandelt ist. Die Oberfläche weist eine feine, matte Struktur auf und fühlt sich angenehm an. Noch wichtiger ist, dass es sich in unseren Tests als äußerst unempfindlich gegenüber Fingerabdrücken erwiesen hat: Sowohl der Deckel als auch das Innere blieben praktisch frei von sichtbaren Flecken. Dies ist ein erheblicher praktischer Vorteil für einen hellen Laptop, da das Gerät sein sauberes Aussehen behält, ohne ständig abgewischt werden zu müssen.
Die Verarbeitung fühlt sich für ein so dünnes und leichtes Gerät erfreulich solide an. Durch festes Drücken auf bestimmte Bereiche des Deckels oder der Basis lässt sich eine leichte Verformung hervorrufen, doch nichts, was wir beobachtet haben, gab Anlass zur Sorge. Der Laptop wirkt nicht zerbrechlich, es gibt keine beunruhigenden Knarzgeräusche, und die Blenden unseres Geräts sind sauber und gleichmäßig eingepasst.
Der Scharniermechanismus hinterlässt eher gemischte Eindrücke. Der Deckel lässt sich zwar technisch gesehen mit einer Hand öffnen, doch das extrem geringe Gewicht der Unterseite macht diesen Vorgang weniger mühelos, als es klingt. Es gibt keine hervorstehende Kameraerhebung, die einen offensichtlichen Halt bieten würde, und die Gummifüße verankern den Laptop nicht besonders fest. Wenn man daher versucht, den Deckel anzuheben, ohne die Unterseite festzuhalten, kann das gesamte Gerät rückwärts über den Schreibtisch rutschen.
Einmal in Position gebracht, bleibt das Display stabil und wackelt beim Tippen nicht. Die Spannung des Scharniers ist jedoch immer noch lockerer, als wir es von einem Premium-Business-Laptop erwarten würden. Einige frühe Testberichte berichteten über dasselbe Verhalten, und es scheint bei unserem Seriengerät nicht vollständig behoben worden zu sein. Wird der geöffnete Laptop abrupt bewegt oder gezogen, kann das Display um etwa 5 cm (2 Zoll) nach hinten schwingen. Bei normaler Nutzung am Schreibtisch dürfte dies kaum Probleme verursachen, stellt jedoch einen echten Nachteil dar, wenn man den Laptop im geöffneten Zustand transportiert oder auf dem Schoß arbeitet. Das Display lässt sich auf etwa 130–140 Grad öffnen und kann bei 180 Grad nicht flach aufliegen.
Beim Öffnen des Laptops fallen die schmalen Einfassungen an allen Seiten sowie ein angegebenes Bildschirm-zu-Gehäuse-Verhältnis von 91 % ins Auge. Der obere Rahmen ist etwas dicker, da er die 1080p-FHD-Kamera, einen IR-Sensor für Windows Hello und eine physische Sichtschutzklappe beherbergt. ASUS wirbt außerdem mit einer KI-Bildverarbeitung, die die Kameraauflösung auf das Äquivalent von 5 MP hochskalieren kann.
Der 14-Zoll-Formfaktor lässt keinen Platz für einen dedizierten Ziffernblock, doch der verfügbare Platz wird effektiv genutzt. Die hintergrundbeleuchtete Tastatur bietet einen Tastenhub von 1,5 mm und erwies sich auch bei längerem Tippen als komfortabel. Die Tastaturplatte bleibt stabil, während die Tasten eine angenehme und gleichbleibende Rückmeldung bieten. Die Pfeiltasten sind kompakter als die Haupttasten, wobei die halbhohen Auf- und Ab-Tasten neben den Funktionen „Home“, „End“, „Bild auf“ und „Bild ab“ positioniert sind.
Ein „Match-on-Chip“-Fingerabdrucksensor ist in den Netzschalter in der oberen rechten Ecke integriert. Obwohl er direkt neben der „Entf“-Taste sitzt, sind versehentliche Betätigungen bei unserem Gerät unwahrscheinlich, da der Netzschalter deutlich mehr Kraft erfordert als die umliegenden Tasten.
Das haptische Touchpad aus Glas hat eine Fläche von 110 cm² und verfügt über sechs Kraftsensoren. Es nimmt fast den gesamten verfügbaren Platz unterhalb der Tastatur ein und gehört zu den besten Touchpads, die wir in letzter Zeit getestet haben. Der simulierte Klick fühlt sich überzeugend und angenehm an, die Oberfläche ist außergewöhnlich glatt und die Cursorsteuerung präzise. Auch bei normaler Nutzung traten keine unbeabsichtigten Klicks auf, obwohl sich das Touchpad bis nahe an die Vorderkante des Gehäuses erstreckt.
Anschlüsse und Konnektivität
Das ASUS ExpertBook Ultra (B9406) bietet für einen so dünnen und leichten Business-Laptop eine ausgewogene Auswahl an Anschlüssen. Noch wichtiger ist, dass ASUS auf jeder Seite einen Thunderbolt-4-Anschluss und einen USB-Typ-A-Anschluss in Standardgröße platziert hat, wodurch die Anordnung deutlich praktischer ist als bei Modellen, bei denen alle Hochgeschwindigkeitsanschlüsse auf einer einzigen Seite konzentriert sind.
Auf der linken Seite befindet sich ein USB4-kompatibler Thunderbolt-4-Anschluss, der Datenübertragungen mit bis zu 40 Gbit/s, einen DisplayPort-Videoausgang sowie USB Power Delivery unterstützt. Dazu kommen ein USB-Typ-A-3.2-Gen-2-Anschluss mit einer Übertragungsrate von 10 Gbit/s, eine 3,5-mm-Kombibuchse für Kopfhörer und Mikrofon sowie ein HDMI-Ausgang.
ASUS bezeichnet Letzteren als HDMI 2.1 TMDS und nicht als HDMI 2.1 FRL-Anschluss mit voller Bandbreite. Daher sollten Nutzer nicht davon ausgehen, dass er die 4K-120-Hz- oder 8K-Fähigkeiten bietet, die üblicherweise mit HDMI-2.1-Anschlüssen mit höherer Bandbreite verbunden sind. Die genaue Kombination aus maximaler Auflösung und Bildwiederholfrequenz, die von unserem Gerät unterstützt wird, wird nach praktischen Tests ergänzt.
Auf der rechten Seite befinden sich ein zweiter USB-Typ-A-3.2-Gen-2-Anschluss und ein weiterer voll funktionsfähiger Thunderbolt-4-Anschluss. Die Unterstützung von Lade- und Docking-Funktionen auf beiden Seiten stellt einen erheblichen ergonomischen Vorteil dar, da das Netzteil oder das Dock von der Seite angeschlossen werden kann, die gerade am bequemsten ist. ASUS gibt außerdem an, dass die Thunderbolt-4-Anschlüsse bis zu zwei externe 4K-Displays unterstützen können.
An der Rückseite befinden sich keine Anschlüsse. Das kompakte Gehäuse verzichtet zudem auf mehrere Anschlüsse, die manchmal bei größeren Business-Laptops zu finden sind, darunter einen integrierten Ethernet-Anschluss, einen SD- oder microSD-Kartenleser, WWAN-/SIM-Konnektivität, einen Smartcard-Leser und einen speziellen Sicherheitsschloss-Steckplatz. ASUS führt den USB-zu-Ethernet-Adapter als optionales Zubehör auf, dessen Verfügbarkeit von der Region und der Artikelnummer abhängt; im Lieferumfang der von uns erworbenen Verkaufsversion war er jedoch enthalten.
Die drahtlose Konnektivität wird bei unserer Konfiguration von einem Intel Wi-Fi 7 BE211 320-MHz-Adapter mit einer 2×2-Antennenkonfiguration gewährleistet. Der Bluetooth-Controller ist in die Intel Panther Lake-H-Plattform integriert. ASUS gibt für die Serie Bluetooth 6.0-Unterstützung an, obwohl in den eigenen Spezifikationen darauf hingewiesen wird, dass die bei einigen Konfigurationen verfügbare Funktionalität derzeit je nach installiertem Treiber und Betriebssystemunterstützung möglicherweise auf Bluetooth 5.4 beschränkt ist.
Bildschirm- und Klangqualität, Bildschirmprofile
ASUS bietet das ExpertBook Ultra (B9406) mit zwei 14-Zoll-2,8K-OLED-Touchscreen-Optionen (2880 × 1800) an. Beide verfügen über Corning Gorilla Glass Victus und eine blendfreie Corning Gorilla Matte-Oberfläche. Das Standard-OLED-Panel erreicht 450 Nits in SDR und eine maximale HDR-Helligkeit von bis zu 1000 Nits. Wir haben die hochwertigere Tandem-OLED-Version (ATNA40LE01-0 / SDC4217) bestellt, die eine Helligkeit von 600 Nits im SDR-Modus und bis zu 1400 Nits im HDR-Modus bietet. Unser Display verfügt zudem über einen variablen Bildwiederholfrequenzbereich von 30–120 Hz.
| ASUS ExpertBook Ultra (B9406) | 14″, 2,8K (2880 × 1800), 120 Hz, OLED | 14″, 2,8K (2880 × 1800), 120 Hz, Tandem-OLED (ATNA40LE01-0 / SDC4217) |
| Touchscreen | Ja | Ja |
| Helligkeit | 450 Nits / 1000 Nits HDR-Spitzenwert | 600 Nits / 1400 Nits HDR-Spitzenwert |
| Diagonale | 14,0 Zoll (35,6 cm) | 14,0 Zoll (35,6 cm) |
| Panel-Typ | OLED-Touchscreen | Tandem-OLED-Touchscreen |
| Oberfläche | Corning Gorilla Glass Victus / Gorilla Matte | Corning Gorilla Glass Victus / Gorilla Matte |
| Auflösung | 2880 × 1800 Pixel | 2880 × 1800 Pixel |
| Maximale Bildwiederholrate | 120 Hz | 120 Hz |
| Seitenverhältnis | 16:10 | 16:10 |
| Pixeldichte | 243 PPI | 243 PPI |
| „Retina“-Abstand | Größer oder gleich 36 cm | Größer oder gleich 36 cm |
Der 2,8K (2880 × 1800), 120 Hz, Tandem-OLED-Touchscreen unter unserem Mikroskop
Die Corning Gorilla Matte-Oberfläche verleiht feinem Text und hellen Hintergründen im Vergleich zu einem herkömmlichen glänzenden OLED-Panel eine leichte Weichheit. Wir empfanden diesen Effekt eher als angenehm denn als störend, während die deutliche Reduzierung von Reflexionen die Nutzung des Displays in hell beleuchteten Räumen spürbar erleichtert.
Betrachtungswinkel
Die Betrachtungswinkel sind gut. Wir machen Fotos aus verschiedenen Blickwinkeln, um die Qualität zu bewerten.
Außerdem fügen wir ein Video bei, das mit fest eingestelltem Fokus und fester Belichtung aufgenommen wurde.
Farbabdeckung
Das segelartige Diagramm stellt den sichtbaren Farbraum dar, während die schwarze gekrümmte Linie den Pointer-Farbraum darstellt, der die in der Natur üblicherweise vorkommenden Farben annähernd wiedergibt.
Anschließend haben wir einige der wichtigsten und interessantesten Farbräume eingezeichnet und mit den Farben verglichen, die das Display des ASUS ExpertBook Ultra (B9406) darstellen kann:
Standard/Für das Web: sRGB – weit verbreiteter Farbraum für die meisten Verbrauchergeräte, ideal für Webdesign und -entwicklung
Für den Druck: AdobeRGB – wird in der professionellen Bildbearbeitung, im Grafikdesign und im Druckbereich verwendet
Für Fotografen/Videobearbeiter: DCI-P3 – wird in der High-End-Filmproduktion, der Postproduktion und im digitalen Kino verwendet
Premium-HDR: Rec.2020 – der breiteste ITU-Farbstandard für Endverbraucher, der beeindruckende 75,8 % des sichtbaren Spektrums abdeckt und als Maßstab für Premium-HDR-Inhalte gilt.
ASUS ExpertBook Ultra (B9406): Das gelb gestrichelte Dreieck (– – – – – –) stellt den Farbbereich dar, den dieses Display wiedergeben kann.
In unseren Tests haben wir die Gesamtfarbabdeckung des Displays mit 100 % des sRGB-Farbraums und 100 % des DCI-P3-Farbraums ermittelt.
(Abb. 1) Das ASUS ExpertBook Ultra (B9406) deckt 100 % des DCI-P3-Farbraums ab
Helligkeit und Kontrast
Die maximale Helligkeit im HDR-Modus beträgt 1510 cd/m² bei 8 % Weißanteil und liegt damit leicht über dem von ASUS angegebenen Spitzenwert von 1400 Nits. Bei einem vollständig weißen Bildschirm erreicht das Panel 759 cd/m².
Die maximale Helligkeit im SDR-Modus beträgt 507 cd/m². Dies liegt zwar unter dem für die Tandem-OLED-Option angegebenen Wert von 600 Nit, ist aber für ein Laptop-Display dennoch ein starkes Ergebnis.
Die korrelierte Farbtemperatur (CCT) auf einem weißen Bildschirm bei maximaler Helligkeit beträgt 6350 K.
Das Kontrastverhältnis von OLED-Panels ist hervorragend, da sich die Pixel bei der Darstellung von Schwarz vollständig ausschalten.
Gleichmäßigkeit: Leuchtdichte, Kontrast und Farbabweichung
Die folgende Abbildung zeigt die Ergebnisse unseres Gleichmäßigkeits-Tests für verschiedene Bereiche des Bildschirms. Die Messung erfolgte bei 180 Nits (Windows-Schieberegler = 39 %) – einer Helligkeit, die wir als typisch für normale Arbeitsbedingungen ansehen.
DeltaE-Werte unter 4,0 sind für normale Nutzer akzeptabel. Für diejenigen, die mit Farben arbeiten, werden Bildschirme mit DeltaE-Werten von höchstens 2,0 empfohlen.
Farbgenauigkeit
Sehen wir uns den Unterschied zwischen den tatsächlichen Farben und denen an, die Sie auf dem ASUS ExpertBook Ultra (B9406) sehen. Wir messen diesen Abstand in DeltaE – je höher der Wert, desto größer ist der sichtbare Unterschied.
Werte unter 4,0 sind für normale Nutzer akzeptabel, während Werte unter 2,0 für farbkritische Arbeiten geeignet sind. Ein Wert unter 1,0 bedeutet, dass der Unterschied mit bloßem Auge nicht erkennbar ist.
Für die nächste Grafik haben wir 24 gängige Farben ausgewählt, darunter dunkle und helle Hauttöne, blauen Himmel, grünes Gras usw.
Bei den Werkseinstellungen des ASUS ExpertBook Ultra (B9406) betrug der durchschnittliche Farbabweichungswert 1,3 dE 2000 (Abb. 2). Nach der Anwendung unseres Profils „Design und Büroarbeit“ sank er auf 0,9 dE 2000 (Abb. 3), wodurch sich das Display noch besser für farbkritische Arbeiten eignet.
Vergleich im Display-P3-Farbraum.
Hier sehen Sie eine Veranschaulichung dessen, was das Profil „Design und Büroarbeit“ leisten soll:
Links: Kein Profil | Ziehen Sie den Schieberegler, um den Unterschied zu sehen | Rechts: Profil „Design & Office“


Sichtbarkeit in dunklen Szenen
Haben Sie schon einmal einen Film mit dunklen Szenen gesehen, in denen Sie kaum etwas erkennen konnten? Dies passiert oft, weil viele Bildschirme Schwierigkeiten haben, die dunkelsten Nuancen voneinander zu unterscheiden, sodass sie alle gleich aussehen.
Die nächste Abbildung veranschaulicht, wie gut das Display diese dunklen Nuancen wiedergibt. Die linke Seite des Bildes zeigt das Display mit den Werkseinstellungen, die rechte Seite mit aktiviertem „Gaming- und Film“-Profil.
Die horizontale Achse zeigt die Graustufen, während die vertikale Achse die entsprechende Displayhelligkeit angibt.
Sie können ebenfalls überprüfen, wie Ihr Bildschirm die dunkelsten Nuancen wiedergibt, sollten jedoch bedenken, dass dies auch von den Einstellungen Ihres aktuellen Bildschirms und den Umgebungslichtbedingungen abhängt.
Auswirkungen auf die Gesundheit: PWM (Bildschirmflimmern)
Einige Bildschirme nutzen PWM zur Helligkeitsregelung, was bedeutet, dass sie die Lichtintensität nicht verringern, sondern pulsieren oder flackern. Unser Gehirn fügt das Bild zusammen, sodass es dunkler erscheint, doch dies kann die Augenbelastung erhöhen, insbesondere bei niedriger Pulsfrequenz. Mehr dazu erfahren Sie in unserem speziellen Artikel zum Thema PWM.
In der folgenden Grafik sehen Sie die Lichtintensität bei verschiedenen Helligkeitsstufen. Die vertikale Achse zeigt die Helligkeit des ausgestrahlten Lichts, während die horizontale Achse die Zeit angibt.
Das Displaylicht des ASUS ExpertBook Ultra (B9406) pulsiert über den gesamten Helligkeitsbereich hinweg, doch die Modulationsamplitude bleibt begrenzt. Dadurch ist dies weniger bedenklich als bei vielen OLED-Implementierungen, obwohl Nutzer, die besonders empfindlich auf Flimmern reagieren, dieses Verhalten dennoch im Auge behalten sollten.
Auswirkungen auf die Gesundheit: Blaulichtemissionen
Die Installation unseres „Health-Guard“-Profils reduziert die Blaulichtemissionen und verbessert den Betrachtungskomfort, während die Bildschirmfarben wahrnehmungsmäßig präzise bleiben. Dies kann bei der Nutzung am Abend hilfreich sein.
Weitere Informationen hierzu finden Sie in unserem speziellen Artikel zum Thema Blaulicht.
Auswirkungen auf die Gesundheit: Bildschirmreflexion
Displays mit glänzender Beschichtung können bei starker Umgebungsbeleuchtung aufgrund von Reflexionen zu einer Ermüdung der Augen führen. Wir messen den Reflexionsgrad des Bildschirms bei ausgeschaltetem Display in einem Winkel von 60°.
Die Reflexion des Bildschirms des ASUS ExpertBook Ultra (B9406) beträgt lediglich 25,1 GU – ein außergewöhnliches Ergebnis und einer der niedrigsten Werte, die wir je gemessen haben.
Geringe Reflexion: < 45 GU
Mittlere Reflexion: 45 – 80 GU
Hohe Reflexion: > 80 GU
Holen Sie sich unsere Profile
Da unsere Profile auf jedes einzelne Displaymodell zugeschnitten sind, sind dieser Artikel und das dazugehörige Profilpaket für Konfigurationen des ASUS ExpertBook Ultra (B9406) mit dem OLED-Panel ATNA40LE01-0 (SDC4217) und einer Auflösung von 2880 x 1800 bestimmt.
*Sollten Sie Probleme beim Herunterladen der gekauften Datei haben, versuchen Sie bitte, den Link, den Sie per E-Mail erhalten, mit einem anderen Browser zu öffnen. Falls das Download-Ziel eine .php-Datei statt eines Archivs ist, ändern Sie die Dateiendung in .zip oder kontaktieren Sie uns unter [email protected].
Erfahren Sie HIER mehr über die Profile.
Zusätzlich zum Erhalt effizienter und gesundheitsfreundlicher Profile unterstützen Sie durch den Kauf von LaptopMedia-Produkten auch die Entwicklung unserer Labore, in denen wir Geräte testen, um möglichst objektive Bewertungen zu erstellen.

Design und Office
Das Design- und Office-Profil macht die Displayfarben so realitätsnah wie möglich.Ideal nicht nur für Profis, sondern auch für den täglichen Gebrauch, erfüllt es die sRGB-Standards (Weißpunkt D65, sRGB-Gamma) mit minimalem DeltaE für eine präzise Farbwiedergabe auf Ihrem Panel.

Gaming und Filme
Haben Sie schon einmal einen Film gesehen, bei dem man in dunklen Szenen kaum etwas erkennen kann? Viele Displays können dunkle Töne nicht richtig unterscheiden. Unser Profil für Gaming und Filme verbessert die Leistung bei schwachem Licht, ähnlich wie HDR-Technologie, durch eine an die menschliche Wahrnehmung angepasste Gammakurve – ideal für Gamer, die schnellere Reaktionen und klarere Bilder wünschen.

Health-Guard
Unser Health-Guard-Profil schützt Ihre Augen, indem es PWM-Flimmern eliminiert, Belastung und Ermüdung reduziert und schädliche Blaulichteinwirkung minimiert, die Schlaf und Gesundheit beeinträchtigen kann. Es verwendet Software-Dimming und eine auf die menschliche Wahrnehmung zugeschnittene Gammakurve für Komfort und Sicherheit bei der Bildschirmnutzung.
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Klangqualität
Das ASUS ExpertBook Ultra (B9406) verfügt über ein Audiosystem mit sechs Lautsprechern und Dolby-Atmos-Unterstützung. In unserem Hörtest war die Klangqualität für einen so dünnen Laptop beeindruckend, mit klaren und ausgewogenen Tiefen, Mitten und Höhen.
Leistung: CPU, Speicher, KI
Alle Leistungs- und Temperaturtests wurden mit aktiviertem Leistungsmodus in MyASUS durchgeführt:
CPU und Arbeitsleistung
:
Das ASUS ExpertBook Ultra (B9406) ist mit verschiedenen Intel Core Ultra-Prozessoren erhältlich, angefangen beim Core Ultra 5 325 bis hin zu 16-Kern-Optionen wie dem Core Ultra 7 356H, Core Ultra X7 358H und Core Ultra X9 388H mit vPro. Die Prozessoren der höheren Leistungsklasse verfügen über eine Intel AI Boost NPU mit einer Nennleistung von bis zu 50 TOPS, während der Core Ultra 5 325 bis zu 47 TOPS erreicht. Unsere Konfiguration nutzt den Core Ultra X7 358H. Für einen umfassenderen Vergleich mit anderen Laptop-Prozessoren sehen Sie sich unser Top-Ranking der Laptop-CPUs an.
Der Core Ultra X7 358H bietet eine hervorragende Balance zwischen Reaktionsgeschwindigkeit und Dauerleistung. Sein Single-Core-Ergebnis liegt nahe an dem des Core Ultra 7 255H im Dell Pro Max 14 (ausführlicher Testbericht), während das ExpertBook trotz seines außergewöhnlich leichten Gehäuses sowohl bei Multi-Core-Workloads als auch beim 3D-Rendering leicht die Nase vorn hat.
Gegenüber dünneren Premium-Systemen mit Prozessoren geringerer Leistung ist sein Vorsprung deutlich größer. Im Vergleich zum Core Ultra 7 355 im Lenovo Yoga 9i 2-in-1 Aura Edition (14″, Gen 11) (ausführlicher Test) ist das ExpertBook im Geekbench 6 Multi-Core um rund 40 % und im Cinebench 2024 um etwa 77 % schneller. Damit eignet es sich weitaus besser für anhaltende Kompilierungs-, Content-Erstellungs- und Rendering-Workloads als ein typisches Premium-Ultraportable.
Die Single-Core-Leistung sorgt für einen reibungslosen Betrieb und eine hohe Reaktionsfähigkeit des Betriebssystems und bietet so ein besseres Benutzererlebnis.
Die Ergebnisse stammen vom Geekbench 6 Single-Core-Test (höher ist besser).
Die Multi-Core-Leistung ist für komplexe und anspruchsvolle Aufgaben wie Videobearbeitung, CAD und wissenschaftliche Simulationen unerlässlich.
Die Ergebnisse stammen vom Geekbench 6 Multi-Core-Test (höher ist besser).
Hier bewerten wir die CPU-Leistung anhand einer realen 3D-Rendering-Aufgabe und beurteilen ihre Fähigkeit, komplexe Berechnungen und Rendering-Workloads effizient zu bewältigen.
Die Ergebnisse stammen vom Cinebench 2024 Multi-Core-Test (höher ist besser).
Speicherleistung
Wir haben eine Konfiguration mit 1 TB Speicher bestellt, und unser Gerät nutzt eine Micron MTFDKBA1T0QHK-1BQ1AABGA NVMe-SSD. Es handelt sich um ein PCIe 4.0 x4-Laufwerk mit einer nutzbaren Kapazität von 953,86 GB.
In unserem Benchmark erreichte die SSD etwa 7,1 GB/s beim sequenziellen Lesen und 5,9 GB/s beim sequenziellen Schreiben. Das sind beeindruckende Ergebnisse, die die praktisch verfügbare Bandbreite einer PCIe 4.0 x4-Verbindung nahezu ausschöpfen. Die Temperaturen blieben für ein Hochleistungslaufwerk in einem derart schlanken Gehäuse in einem akzeptablen Bereich und erreichten während des Tests einen Höchstwert von 66 °C.
KI-Leistung
Hier sehen Sie die Position der GPUs und CPUs (NPUs) in der ASUS ExpertBook Ultra (B9406) in unserer AI-Hardware-Leistungsrangliste, basierend auf ihrer AI-Verarbeitungsleistung, gemessen in TOPS (Tera Operations Per Second) – eine entscheidende Metrik, die den Rechen-Durchsatz, insbesondere bei AI-Aufgaben, angibt.
Die erste Spalte zeigt die Spitzenleistung für INT8/FP8-Genauigkeit, die am weitesten verbreitete Metrik zur Bewertung von KI-Inferenzfähigkeiten. Wir schließen Sparsity aus, um eine genauere Abbildung der KI-Leistung in dichten Rechenszenarien zu ermöglichen, in denen Sparsity-Optimierungen möglicherweise nicht anwendbar sind. Die zweite und dritte Spalte zeigen die Leistung mit Sparsity und FP4 TFLOPS, sofern unterstützt.
Bei SoCs spiegeln die Ergebnisse die Spitzenleistung der integrierten NPU wider. Es ist auch wichtig zu beachten, dass laut Microsoft eine NPU mindestens 40 TOPS an KI-Rechenleistung haben muss, damit der PC als „AI-capable“ gilt.
| # | GPU / CPU (NPU) | TOPS INT8/FP8 Ohne Sparsity | TOPS INT8/FP8 Sparsity | TFLOPS FP4 Sparsity |
|---|---|---|---|---|
| 1540. | Intel Core Ultra X7 358H | 50 | — | — |
| 1544. | Intel Core Ultra 7 356H | 50 | — | — |
GPU- und Gaming-Leistung
Das ASUS ExpertBook Ultra (B9406) setzt ausschließlich auf integrierte Grafik, wobei Konfigurationen mit Intel Graphics, Intel Arc B390 oder Intel Arc Pro B390 zur Auswahl stehen. Unsere Core Ultra X7 358H-Konfiguration nutzt die Intel Arc B390 mit 12 Xe-Kernen, die den Systemspeicher gemeinsam nutzt, anstatt über dedizierten VRAM zu verfügen. Einen umfassenderen Vergleich mit anderen Laptop-GPUs finden Sie in unserem Ranking der besten Laptop-Grafikkarten.
Die Arc B390 ist deutlich leistungsfähiger als die integrierten Grafikkarten, die typischerweise in Premium-Business-Ultrabooks zu finden sind. Sie übertrifft die Intel Arc Graphics 140V im Dell XPS 13 9350 (ausführlicher Test) um rund 73 % im 3DMark Time Spy und um 68 % im Wild Life Extreme. Ähnlich deutlich ist ihr Vorsprung gegenüber der Intel Arc 140T im Dell Pro Max 14 (ausführlicher Testbericht).
Damit verfügt das ExpertBook über genügend Grafikleistung für GPU-beschleunigte kreative Arbeiten und moderne Spiele bei vernünftigen Auflösungen und Einstellungen. Es ist zwar immer noch kein Ersatz für ein Gaming-Notebook mit dedizierter Grafikkarte, aber unter den ultraleichten Business-Geräten ist die Arc B390 ein großer Vorteil und nicht nur ein einfacher Grafikchip.
Die Ergebnisse stammen vom 3DMark Time Spy (Grafik). Ein höherer Wert ist besser.
Die Ergebnisse stammen vom 3DMark Wild Life Extreme Unlimited. Ein höherer Wert ist besser.
Gaming-Tests

In „Counter-Strike 2“ erreicht das ASUS ExpertBook Ultra bei einer Auflösung von 2880 × 1800 und der Voreinstellung „Very High“ durchschnittlich 38 FPS. Dies reicht für Wettkämpfe nicht aus, sodass sowohl die Auflösung als auch die Grafikeinstellungen reduziert werden müssen, um den 120-Hz-Bildschirm sinnvoll nutzen zu können.
| Counter-Strike 2 | 1800p, „Very High“ (Einstellungen prüfen) |
| Durchschnittliche FPS | 38 FPS |

Die Intel Arc B390 schneidet in „Black Myth: Wukong“ für eine integrierte Grafik ungewöhnlich gut ab. Bei einer Ausgabeauflösung von 2880 × 1800 erreicht der Laptop durchschnittlich 83 FPS bei der Voreinstellung „Low“ und 48 FPS bei „High“, wodurch das Spiel auch ohne dedizierte GPU spielbar ist.
| Black Myth: Wukong | 1800p, „Low“ (Einstellungen prüfen) | 1800p, „High“ (Einstellungen prüfen) |
| Durchschnittliche FPS | 83 FPS | 48 FPS |

„Shadow of the Tomb Raider“ läuft auch auf einem System mit integrierter Grafik gut. Bei einer Auflösung von 2880 × 1800 erreicht der Laptop im Durchschnitt 77 FPS bei der niedrigsten Voreinstellung und 42 FPS bei der höchsten, was genügend Leistung für ein spielbares Einzelspieler-Erlebnis bietet.
| Shadow of the Tomb Raider | 1800p, „Lowest“ (Einstellungen prüfen) | 1800p, „High“ (Einstellungen prüfen) |
| Durchschnittliche FPS | 77 FPS | 42 FPS |
Temperaturen und Komfort, Geräuschentwicklung, Stabilität
Im Leerlauf haben wir eine CPU-Gehäusetemperatur von 41 °C gemessen. Der Laptop ist im Allgemeinen leise, doch unser Testgerät weist ein Spulenbrummen auf. Das elektrische Rauschen ist schwach und bleibt in einer typischen Tagesumgebung leicht unbemerkt, wird jedoch hörbar, wenn man nachts in einem sehr ruhigen Raum arbeitet. Wichtig ist, dass wir es sowohl im Leerlauf als auch unter Last hören konnten; es ist also nicht auf eine bestimmte Auslastung oder einen bestimmten Energiezustand beschränkt. Nutzer, die besonders empfindlich auf hochfrequentes elektrisches Rauschen reagieren, sollten dies berücksichtigen.
Büroarbeit, Webentwicklung, Design
Kurze Zeiträume (0:00 – 0:10 s) mit 100 % CPU-Auslastung
Dieser Test zeigt das Verhalten der CPU während kurzer Phasen starker Auslastung. Er ist wichtig für Nutzer, die nach Laptops suchen, die für Aufgaben wie Webdesign und Programmierung geeignet sind.
| Intel Core Ultra X7 358H | Durchschnittliche P-Core-Taktfrequenz | Durchschnittliche CPU-Temperatur | Durchschnittliche CPU-Leistung |
| ASUS ExpertBook Ultra (B9406) | 3977 MHz | 92 °C | 48 W |
Bei kurzen Phasen voller CPU-Auslastung lässt das ASUS ExpertBook Ultra (B9406) den Intel Core Ultra X7 358H sehr aggressiv arbeiten. In den ersten fünf Sekunden erreichen die P-Kerne bis zu 4298 MHz, während die CPU-Paketleistung einen Spitzenwert von 53 W erreicht. Über den gesamten 10-Sekunden-Test hinweg hält der Prozessor eine durchschnittliche P-Kern-Taktfrequenz von 3977 MHz bei einer durchschnittlichen Leistungsaufnahme von 48 W.
Die Leistung ist für einen so dünnen und leichten Laptop beeindruckend, geht jedoch mit hohen Betriebstemperaturen einher. Die CPU erreicht während des Kurzlasttests durchschnittlich 92 °C und kurzzeitig einen Spitzenwert von 98 °C, womit sie sehr nahe an ihrer maximalen Betriebstemperatur liegt.
Videobearbeitung, wissenschaftliche Berechnungen, Software-Kompilierung, 3D-Rendering
Lange Zeiträume (0:00 – 30:00 min) mit 100 % CPU-Auslastung
Dieser Test zeigt das Verhalten der CPU bei längerer, starker Auslastung. Er ist wichtig für Nutzer, die nach Laptops suchen, die für Aufgaben wie Videobearbeitung und 3D-Rendering geeignet sind.
| Intel Core Ultra X7 358H | Durchschnittliche P-Core-Taktfrequenz | Durchschnittliche CPU-Temperatur | Durchschnittliche CPU-Leistung |
| ASUS ExpertBook Ultra (B9406) | 3579 MHz | 92 °C | 45 W |
Bei einer 30-minütigen Dauerbelastung hält das ASUS ExpertBook Ultra (B9406) eine durchschnittliche P-Core-Taktfrequenz von 3579 MHz bei einer durchschnittlichen CPU-Paketleistung von 45 W aufrecht. Zwischen der ersten und der fünften Minute pendelt sich die Leistungsaufnahme bei etwa 45 W ein. Die niedrigste im Zeitraum von 30 Sekunden bis 5 Minuten gemessene Taktfrequenz beträgt 3359 MHz, was einem Rückgang von 939 MHz gegenüber dem anfänglichen Spitzenwert entspricht.
Nach dem erwarteten Rückgang gegenüber den kurzfristigen Boost-Frequenzen hält der Prozessor für den Rest des Tests weiterhin ein relativ hohes Leistungsniveau aufrecht. Dies ist ein starkes Ergebnis für einen Laptop mit einem Gewicht von nur 1,1 kg, auch wenn ASUS die Leistung eindeutig vor niedrigen Innentemperaturen priorisiert. Die CPU erreicht während des gesamten Stresstests durchschnittlich 92 °C und fällt damit erneut in die Kategorie der hohen Temperaturen.
Akkulaufzeit
Das ASUS ExpertBook Ultra (B9406) verwendet einen 70-Wh-Lithium-Polymer-Akku, Modell C22N2505. Er hat eine Nennspannung von 7,8 V und eine Nennkapazität von 8712 mAh.
In unserem Offline-Videowiedergabetest hielt der Laptop 14 Stunden und 19 Minuten durch. Der Test wurde bei 180 Nits im SDR-Modus durchgeführt, wobei in Windows der Modus „Beste Energieeffizienz“ ausgewählt war.
Dies ist ein starkes Ergebnis für einen ultraleichten Laptop, der mit einem hochauflösenden Tandem-OLED-Display und einem vergleichsweise leistungsstarken Prozessor der H-Serie ausgestattet ist, auch wenn es nicht klassenführend ist. Das Dell Pro 14 Premium (PA14250) (ausführlicher Testbericht) hält trotz eines kleineren 60-Wh-Akkus etwa 44 Minuten länger durch, während das Lenovo ThinkPad X9-14 Gen 1 (ausführlicher Testbericht) diesen Vorsprung mit nur 55 Wh auf fast drei Stunden ausbaut. Das ExpertBook bietet somit eine starke Laufzeit bei der Videowiedergabe, doch sein großer 70-Wh-Akku bedeutet nicht die höchste Effizienz unter den aktuellen Premium-Business-Ultraportables.
Helligkeit: 180 Nits; Anzeigemodus: SDR
Zeit bis zur vollständigen Entladung: Höher ist besser


Demontage, Aufrüstungsmöglichkeiten und Wartung
Um Zugang zum Innenraum zu erhalten, müssen zehn Torx-T5-Schrauben entfernt und die Clips rund um die Bodenabdeckung vorsichtig mit einem Kunststoff-Hebel gelöst werden. Da die Schrauben nicht alle gleich lang sind, ist es wichtig, ihre ursprünglichen Positionen im Auge zu behalten. Sobald die Abdeckung entfernt ist, zeigt sich ein übersichtliches und gut organisiertes Innenleben: Das Kühlsystem nimmt den oberen Bereich ein, während der Akku den größten Teil der unteren Hälfte ausfüllt.
Die Kühllösung besteht aus zwei Lüftern, die an eine breite Heatpipe-Baugruppe angeschlossen sind, die den Prozessorbereich abdeckt. Beide Lüfter sind nach dem Entfernen der Bodenabdeckung zugänglich, was die routinemäßige Reinigung relativ unkompliziert macht, obwohl das Entfernen des kompletten Kühlsystems eine weitere Demontage erfordert.
Die Erweiterungsmöglichkeiten für den Speicher beschränken sich auf einen einzigen M.2-2280-Steckplatz. Unser Testgerät verfügt über eine 1-TB-Micron-2600-NVMe-SSD, die über PCIe 4.0 x4 betrieben wird, während andere Konfigurationen der Serie mit bis zu 2 TB Speicher angeboten werden können. Unter dem Laufwerk befindet sich ein Wärmeleitpad, es gibt jedoch keine Befestigungsmöglichkeit für kürzere M.2-Formfaktoren. Da nur ein interner SSD-Steckplatz vorhanden ist, wird RAID 0 nicht unterstützt.
Der Arbeitsspeicher ist direkt auf das Mainboard gelötet, sodass keine SO-DIMM-Steckplätze vorhanden sind und nach dem Kauf keine Aufrüstung möglich ist. Diese Konfiguration verfügt über 32 GB LPDDR5X-Arbeitsspeicher mit einer Taktrate von 8533 MT/s, während ausgewählte Versionen der Serie mit bis zu 64 GB konfiguriert werden können. Die Wahl der benötigten Kapazität beim Kauf ist daher besonders wichtig.
Der 70-Wh-Lithium-Polymer-Akku ist in einem schalenförmigen Halterahmen befestigt. Nach dem Abziehen des Kabels und dem Lösen der Befestigungsschrauben lassen sich Akku und Halterahmen als eine Einheit herausheben. Dies ist einer fest verklebten Bauweise vorzuziehen und dürfte einen eventuellen Akkuwechsel erheblich erleichtern.
Die WLAN-Hardware wird nicht als herausnehmbare M.2-Karte bereitgestellt. Unsere Konfiguration nutzt eine integrierte Intel Wi-Fi 7 BE211-Lösung mit Bluetooth-Unterstützung, die unter einem Teil der Kühlbaugruppe auf das Mainboard gelötet ist. Daher können weder das WLAN-Modul noch der Arbeitsspeicher separat ausgetauscht werden, sodass die SSD und der Akku die wichtigsten Komponenten sind, die praktisch aufgerüstet oder ausgetauscht werden können.
Insgesamt ist die Wartung dank der gut zugänglichen Lüfter, des austauschbaren Akkus und der Standard-SSD relativ unkompliziert, doch die langfristige Aufrüstbarkeit wird durch den einzigen Speichersteckplatz sowie den fest verlöteten Arbeitsspeicher und die fest verlötete WLAN-Hardware eingeschränkt.
Fazit
Das ASUS ExpertBook Ultra (B9406) ist eines der wenigen Premium-Business-Notebooks, das echte Ultraportabilität erfolgreich mit hoher Dauerleistung verbindet. Unser Testgerät wiegt nur 1,137 kg, doch sein Kühlsystem ermöglicht es dem Intel Core Ultra X7 358H, bei länger andauernden Arbeitslasten eine Leistung von etwa 45 W aufrechtzuerhalten. Die ungewöhnlich leistungsfähige integrierte Intel Arc B390-Grafikkarte hebt es zudem von den meisten schlanken und leichten Business-Systemen ab.
Diese Kombination ist jedoch nicht ohne Kompromisse. Die Scharnierfestigkeit ist geringer, als wir es bei diesem Preis erwarten würden, unser Testgerät erzeugt in ruhigen Umgebungen ein hörbares Spulensummen, und der Prozessor erreicht unter Dauerlast hohe Innentemperaturen. Die Aufrüstbarkeit ist zudem durch den festgelöteten Arbeitsspeicher und die fest integrierte WLAN-Hardware sowie durch einen einzigen M.2-Speichersteckplatz eingeschränkt.
Die Preise und Konfigurationen können Sie in unserem „Specs System“ einsehen: https://laptopmedia.com/series/asus-expertbook-ultra-b9406/
✅ Das Positive
Die herausragende Leistung des ExpertBook Ultra ist seine konstante CPU-Leistung. Der Core Ultra X7 358H hält bei länger andauernden Arbeitslasten eine Leistung von etwa 45 W aufrecht, wodurch dieses 1,137 kg schwere Notebook viele Premium-Systeme ähnlicher Größe übertrifft. Ebenso bemerkenswert ist die Intel Arc B390, die deutlich mehr Grafikleistung bietet als die integrierten Lösungen, die in den meisten aktuellen Business-Ultraportables zu finden sind.
Der 120-Hz-Tandem-OLED-Touchscreen ist eine weitere große Stärke. Er deckt die gesamten sRGB- und DCI-P3-Farbräume ab, bietet eine hervorragende werkseitige Farbgenauigkeit, erreicht im HDR-Modus bei 8 % Weißanteil 1.510 Nits und liefert den von der OLED-Technologie erwarteten, praktisch unendlichen Kontrast. Seine Corning Gorilla Matte-Oberfläche sorgt zudem für eine außergewöhnlich geringe Reflexion. Das Panel nutzt Helligkeitspulsationen, deren Modulationsamplitude jedoch über den gesamten getesteten Bereich hinweg begrenzt bleibt.
Auch die Alltagstauglichkeit ist hervorragend. Das Magnesium-Aluminium-Gehäuse ist extrem leicht, fühlt sich ausreichend robust an und ist bemerkenswert unempfindlich gegenüber Fingerabdrücken. Das haptische Touchpad aus Glas gehört zu den besten, die wir in letzter Zeit getestet haben, während die Anordnung von je einem Thunderbolt-4- und einem USB-Typ-A-Anschluss auf jeder Seite das Aufladen und Andocken besonders bequem macht. Ein physischer Kameraverschluss sowie die biometrische Authentifizierung sowohl über IR-Gesichtserkennung als auch über einen Fingerabdruckleser runden das Gesamtpaket ab.
❌ Die Nachteile
Die auffälligste physische Schwäche ist die lockere Scharnierspannung. Das Display bleibt beim Tippen auf einem Schreibtisch stabil, kann jedoch nach hinten schwingen, wenn der geöffnete Laptop abrupt bewegt oder gezogen wird. Dieses Verhalten ist für ein Premium-Business-Gerät enttäuschend und fällt möglicherweise besonders auf, wenn man den Laptop im geöffneten Zustand trägt oder auf dem Schoß nutzt.
Unser Testgerät erzeugt zudem ein hörbares Spulenbrummen. Das elektrische Rauschen ist in einer typischen Tagesumgebung kaum wahrnehmbar, fällt jedoch bei der Arbeit in der Nacht in einem ruhigen Raum auf. Wir konnten es sowohl im Leerlauf als auch unter Last hören.
Das Kühlsystem priorisiert die Leistung gegenüber niedrigen Innentemperaturen, wobei die CPU bei anhaltend hoher Auslastung durchschnittlich 92 °C erreicht. Der Prozessor behält jedoch stabile Taktraten und Leistungsaufnahme bei, sodass es sich hierbei in erster Linie um ein thermisches Merkmal handelt und nicht um Anzeichen einer starken Drosselung. Die Flexibilität bei der Langzeitnutzung ist deutlicher eingeschränkt: Der Arbeitsspeicher und die WLAN-Hardware sind fest verlötet, während der Speicherplatz auf einen einzigen M.2-Steckplatz beschränkt ist.
🆚 Die Konkurrenz
Im Vergleich zum Lenovo ThinkPad X9-14 Gen 1 (ausführlicher Testbericht) legt das ExpertBook deutlich mehr Wert auf Leistung. Das ASUS ist sowohl bei CPU- als auch bei Grafik-Workloads deutlich schneller, während das ThinkPad in unserem Offline-Videowiedergabetest fast drei Stunden länger durchhält.
Auch das Dell Pro 14 Premium (PA14250) (ausführlicher Testbericht) bietet trotz seines kleineren 60-Wh-Akkus rund 44 Minuten mehr Videowiedergabezeit. Das ExpertBook hat jedoch einen entscheidenden Vorteil bei der Rechen- und Grafikleistung, was es zur geeigneteren Wahl für Nutzer macht, deren Arbeit über die üblichen Büroanwendungen hinausgeht.
Letztendlich eignet sich das ASUS ExpertBook Ultra (B9406) am besten für Profis, die ungewöhnlich hohe CPU- und integrierte GPU-Leistung in einem außergewöhnlich leichten Gehäuse benötigen. Käufer, die Wert auf einen leisen Betrieb, maximale Akku-Effizienz, ein stabileres Scharnier oder zukünftige Hardware-Upgrades legen, sollten die Alternativen genauer in Betracht ziehen.
Pros
- Hervorragende dauerhafte CPU-Leistung für einen ultraleichten Laptop
- Außergewöhnlich leistungsstarke integrierte Intel Arc B390-Grafikkarte
- Dünnes, leichtes und fingerabdruckresistentes Gehäuse aus Magnesium-Aluminium
- Heller, farbgenauer 120-Hz-Tandem-OLED-Touchscreen mit sehr geringer Reflexion
- Hervorragendes haptisches Touchpad aus Glas
- Praktische Anschlussanordnung mit Thunderbolt 4 und USB Typ A auf beiden Seiten
- Mechanische Kameraabdeckung, IR-Gesichtserkennung und Fingerabdrucksensor
Cons
- Die Scharnierfestigkeit ist für einen Premium-Business-Laptop zu locker
- Hörbares Spulensummen bei unserem Testgerät
- Hohe CPU-Temperaturen bei anhaltend hoher Auslastung
- Fest verlöteter Arbeitsspeicher und WLAN-Hardware




































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honestly with the 2 fan cooling system i expected a max temperatuer of like 60°C or 70°C so if the temperature is that high even with 2 fans then what even is tthe point in having 2 fans you can expect that performance from just 1 fan with a crappy fan curve and also not to mention that there is also no dedicated gpu either. It was alot of fun seeing the teardown and all the info about it tho. i will be returning!