Testbericht zum Lenovo Yoga 9i 2-in-1 Aura Edition (14″, Gen 11) – 2,8K-OLED-Display, hervorragende Lautsprecher und über 15 Stunden Akkulaufzeit
Das Lenovo Yoga 9i 2-in-1 Aura Edition (14″, Gen 11) gehört zu den Laptops, die sofort den Eindruck vermitteln, etwas Besonderes zu sein. Es richtet sich in erster Linie an Nutzer, die ein Premium-Convertible suchen: Führungskräfte, Kreative, Studenten und alle, die ein stilvolles 14-Zoll-Gerät mit großartigem Bildschirm, Stiftunterstützung, leistungsstarken Lautsprechern und hervorragender Mobilität suchen. Das Aluminiumgehäuse in „Cosmic Blue“, die glänzenden Seitenschienen und das charakteristische, drehbare Soundbar-Scharnier verleihen ihm ein edles Aussehen, ohne dabei aufdringlich zu wirken.
Was uns jedoch am meisten überraschte, war der 2,8K-OLED-Touchscreen mit 120 Hz und einem Intel Core Ultra 7-Prozessor, der in unserem Akkutest dennoch mehr als 15,5 Stunden Offline-Videowiedergabe ermöglichte. Auch im Arbeitsalltag fühlt es sich beeindruckend schnell an, insbesondere bei kurzen CPU-Spitzen, und genau dort liegen die meisten alltäglichen Aufgaben.
Natürlich bringt der schlanke 2-in-1-Formfaktor klare Kompromisse mit sich. Der Arbeitsspeicher ist fest verlötet, die Speichererweiterung ist auf einen einzigen M.2-2242-Steckplatz beschränkt, und lange, anhaltende CPU-Auslastungen zeigen die Grenzen des kompakten Gehäuses auf. Die eigentliche Frage ist also einfach: Überwiegen das Premium-Design, das OLED-Display, die Akkulaufzeit und die Reaktionsgeschwindigkeit im Alltag des Yoga 9i diese Einschränkungen? Finden wir es heraus.
GETESTETE KONFIGURATION:
– Intel Core Ultra 7 355
– Intel Graphics (4 Kerne)
– 32 GB LPDDR5X-7467
– 1 TB SSD NVMe
– 14″ 2,8K WQXGA+ (2880 x 1800), OLED, 120 Hz
Die Preise und Konfigurationen können Sie in unserem Specs-System einsehen: https://laptopmedia.com/series/lenovo-yoga-9i-2-in-1-aura-edition-14-gen-11/
Contents
Technische Daten, Treiber, Lieferumfang
- HDD/SSD
- bis zu 2000GB SSD
- M.2 Steckplatz
- 1x 2242 M.2 NVMe PCIe 4.0 x4
- RAM
- up to 32GB
- Betriebssystem
- Windows 11 Home, Windows 11 Pro
- Akku
- 70Wh
- Gehäusematerial
- Aluminum
- Abmessungen
- 317.21 x 222.62 x 15.29 mm (12.49" x 8.76" x 0.60")
- Gewicht
- 1.29 kg (2.8 lbs)
- Anschlüsse und Konnektivität
- 1x USB Type-A
- 3.2 Gen 2 (10 Gbps)
- 2x USB Type-C
- Thunderbolt 4, Power Delivery (PD), DisplayPort
- HDMI
- 2.1 (8K@60Hz)
- Kartenleser
- Ethernet LAN
- Wi-Fi
- Wi-Fi 7
- Bluetooth
- 5.4
- Audioanschluss
- 3.5mm Combo Jack
- Merkmale
- Fingerabdruckleser
- Web Kamera
- 5.0MP + IR, with privacy shutter, fixed focus
- Tastatur mit Hintergrundbeleuchtung
- Mikrofon
- Quad-microphone array, 3D array
- Lautsprecher
- 4 stereo speakers, 2W x2 (woofers), 2W x2 (tweeters), optimized with Dolby Atmos®, Smart Amplifier (AMP)
- Sicherheits Schloss Steckplatz
Alle Lenovo Yoga 9i 2-in-1 Aura Edition (14″, Gen 11) Konfigurationen
Treiber
Alle Treiber und Dienstprogramme für dieses Notebook finden Sie hier: https://pcsupport.lenovo.com/bg/en/products/laptops-and-netbooks/yoga-series/yoga-9-2-in-1-14iph11/downloads
Was ist im Lieferumfang enthalten?
Im Lieferumfang ist der Lenovo Yoga Pen Gen 2 in Cosmic Blue enthalten, allerdings enthielt unsere europäische Verpackung kein Netzteil. Dies sollten Sie vor dem Kauf unbedingt überprüfen, da einige regionale Konfigurationen möglicherweise noch mit einem schlanken 65-W-USB-C-Ladegerät ausgeliefert werden, während Sie bei anderen ein separates USB-C-Netzteil verwenden oder kaufen müssen.
Design und Verarbeitung
Das Lenovo Yoga 9i 2-in-1 Aura Edition (14″, Gen 11) ist ein Gerät, das durch sein elegantes, hochwertiges Erscheinungsbild sofort ins Auge fällt. Es versucht nicht, aggressiv oder übermäßig zweckmäßig zu wirken. Stattdessen hat sich Lenovo für ein raffiniertes, „schmuckartiges“ Design entschieden, mit sanft abgerundeten Kanten, glänzenden Seitenschienen und einer dunklen Oberfläche, die das Licht auf sehr subtile Weise einfängt. Das drehbare Soundbar-Scharnier ist ein weiteres bekanntes Markenzeichen des Yoga 9i. Es ist nicht nur Teil des Audiosystems, sondern auch eines der wichtigsten optischen Elemente, die das Gerät auf den ersten Blick erkennbar machen.
Wir haben eine Konfiguration in „Cosmic Blue“ bestellt, einem tiefen und edlen Farbton, der sehr gut zur Premium-Positionierung des Geräts passt. In dunklerer Umgebung wirkt es fast schwarz, doch bei stärkerem Lichteinfall wird der Blauton deutlicher sichtbar. Zumindest bei den derzeit gelisteten 14IPH11-Konfigurationen scheint „Cosmic Blue“ die wichtigste Farboption zu sein.
Die Verarbeitungsqualität entspricht genau dem, was man von einem Yoga-Flaggschiffmodell erwarten würde. Die obere und untere Abdeckung bestehen aus Aluminium mit einer eloxierten, sandgestrahlten Oberfläche und einer PVD-Beschichtung auf ausgewählten Flächen. Das Gehäuse fühlt sich solide an, ohne dass es bei normalem Gebrauch zu beunruhigendem Verbiegen kommt, und Lenovo gibt zudem an, dass das Gerät die MIL-STD-810H-Tests bestanden hat. Das macht es natürlich nicht zu einem robusten Laptop, aber es ist beruhigend für ein dünnes Convertible, das oft mitgenommen, aufgeklappt, zusammengeklappt und in verschiedenen Modi genutzt wird.
Es gibt einen kleinen optischen Vorbehalt. Lenovo wirbt mit einer Anti-Fingerabdruck-Beschichtung, die zwar hilft, doch die dunkle „Cosmic Blue“-Oberfläche ist nicht völlig immun gegen Flecken. Feine Fingerabdrücke und Hautfett können dennoch im Bereich der Handballenauflage, des Touchpads und insbesondere entlang der glänzenden Seitenleisten sichtbar werden. Der Laptop sieht nicht sofort schmutzig aus, aber gelegentliches Abwischen sorgt dafür, dass er stets in Bestform bleibt.
Als 14-Zoll-Convertible ist die Tragbarkeit ein wesentlicher Teil der Attraktivität. Das Yoga 9i 2-in-1 Aura Edition ist dünn und leicht genug, um es problemlos mitzunehmen, und liegt dabei dennoch solide und hochwertig in der Hand.
| Lenovo Yoga 9i 2-in-1 Aura Edition (14″, Gen 11) | Abmessungen | Gewicht |
| Metrische Einheiten | 317,21 mm x 222,62 mm x 15,29 mm | 1,29 kg |
| US-Maßeinheiten | 12,49 Zoll x 8,76 Zoll x 0,60 Zoll | 2,84 lbs |
Dank des 360-Grad-Scharniers lässt sich der Bildschirm vollständig nach hinten klappen, sodass der Laptop in den üblichen Modi – Laptop, Zelt, Ständer und Tablet – genutzt werden kann. Das Scharnier fühlt sich bewusst fest an, was für ein Gerät mit Touch- und Stiftunterstützung wichtig ist. Der obere Rahmen verfügt über eine kleine, nach außen gerichtete Erhebung, die beim Öffnen des Deckels als praktischer Griff dient und zudem das Kamerasystem beherbergt.
Die seitlichen Einfassungen sind schmal, während die obere Einfassung aufgrund der Kamera-Hardware etwas dicker ist. Das Gerät ist mit einer 5,0-MP- + IR-Kamera, Windows Hello-Gesichtserkennung, Ultraschall-Anwesenheitserkennung sowie einer physischen Sichtschutzklappe ausgestattet. Bei diesem Modell gibt es keinen Fingerabdrucksensor, sodass die biometrische Anmeldung vollständig über die IR-Kamera erfolgt.
Die Tastatur folgt einem kompakten 14-Zoll-Layout und verfügt natürlich über keinen Ziffernblock. Unser Gerät verfügt über eine hintergrundbeleuchtete bulgarische Tastatur. Die Haupttasten sind gut dimensioniert und auch bei langen Schreibsitzungen komfortabel, während der einzige offensichtliche Kompromiss beim Layout die Pfeiltastengruppe darstellt. Die Pfeiltasten nach links und rechts haben volle Größe, die Pfeiltasten nach oben und unten sind jedoch nur halb so hoch, was etwas Gewöhnung erfordert, wenn man sie häufig benutzt.
Der Netzschalter befindet sich an der Seite des Gehäuses und ist somit sowohl im Tablet- als auch im Ständer-Modus gut erreichbar. Das Touchpad ist eine große, knopflose Glasfläche mit den Maßen 80 x 135 mm (3,15 x 5,31 Zoll). Es befindet sich mittig unterhalb der Tastatur, unterstützt Precision-TouchPad-Gesten und bietet reichlich Platz für die Navigation mit mehreren Fingern.
Anschlüsse und Konnektivität
Die Anschlussausstattung ist für ein schlankes 14-Zoll-Convertible sehr praktisch. Auf der linken Seite befinden sich ein HDMI-2.1-Anschluss, ein Thunderbolt-4-Anschluss mit USB-Power-Delivery- und DisplayPort-2.1-Unterstützung sowie eine 3,5-mm-Kombi-Audiobuchse. Der HDMI-Anschluss in voller Größe ist besonders nützlich, wenn Sie den Laptop häufig an externe Monitore, Fernseher oder Projektoren anschließen.
Auf der rechten Seite befinden sich ein zweiter Thunderbolt-4-Anschluss, ein USB-A-Anschluss mit 10 Gbit/s und „Always-On“-Funktion sowie der seitlich angeordnete Netzschalter. Der USB-A-Anschluss ist eine willkommene Ergänzung, da er die Kompatibilität des Laptops mit älterem Zubehör gewährleistet, ohne dass ein Adapter erforderlich ist. Auf der Rückseite befinden sich keine Anschlüsse, da die gesamte Hinterkante vom 360-Grad-Soundbar-Scharnier eingenommen wird.
Die drahtlose Konnektivität wird über Wi-Fi 7, 802.11be 2×2 und Bluetooth 5.4 gewährleistet. Es gibt keinen integrierten Ethernet-Anschluss und keine WWAN-/SIM-Unterstützung, sodass für eine kabelgebundene Netzwerkverbindung ein Adapter erforderlich ist.
Bildschirm- und Klangqualität
Das Display ist eine der größten Stärken des Lenovo Yoga 9i 2-in-1 Aura Edition (14″, Gen 11). Die Bewertung spiegelt wider, was wir in der Praxis feststellen: hervorragende Farbgenauigkeit, außergewöhnliche Farbabdeckung und Kontrast, sehr gute Helligkeit sowie ein dank der hohen Pixeldichte sehr scharfes Bild. Der Bereich, der eine noch höhere Bewertung verhindert, ist der Augenkomfort: Da es sich um ein glänzendes Touch-OLED-Panel handelt, sollten Nutzer, die empfindlich auf Blendung oder Flimmern reagieren, Reflexionen und das Pulsieren des OLED-Lichts berücksichtigen.
Wir haben das Lenovo Yoga 9i 2-in-1 Aura Edition (14″, Gen 11) mit der Option WQXGA+ (2880 × 1800), 120 Hz, OLED-Bildschirm bestellt.
| Lenovo Yoga 9i 2-in-1 Aura Edition (14″, Gen 11) | LEN140WQ+ (LEN8AD6) |
| Diagonale | 14,0 Zoll (35,6 cm) |
| Bildschirmtyp | OLED |
| Auflösung | 2880 × 1800 Pixel |
| Maximale Bildwiederholfrequenz | 120 Hz |
| Seitenverhältnis | 16:10 |
| Pixeldichte | 242 PPI |
| „Retina“-Abstand | Größer oder gleich 36 cm |
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Die WQXGA+ (2880 × 1800), 120 Hz, OLED-Display-Variante unter unserem Mikroskop
Betrachtungswinkel
Die Betrachtungswinkel
sind hervorragend, wie man es von einem OLED-Panel erwartet. Farben und Kontrast bleiben auch bei seitlicher Betrachtung stabil, obwohl die glänzende Glasoberfläche je nach Umgebungsbeleuchtung sichtbare Reflexionen verursachen kann.
Wir fügen außerdem ein Video bei, das mit fest eingestelltem Fokus und fester Belichtung aufgenommen wurde.
Farbabdeckung
Die gesamte „segelartige“ Karte unten (Abb. 1) umfasst alle Farben, die wir sehen können, während die schwarze, geschwungene Linie die Farben aus realen Szenen und der Natur um uns herum darstellt.
Zur Orientierung: sRGB ist der wichtigste Standard für Webinhalte, Adobe RGB ist wichtig für druckorientierte Arbeitsabläufe, DCI-P3 wird häufig für moderne Fotografie, Video- und Kinoinhalte verwendet, während Rec. 2020 einen der breitesten HDR-Farbstandards für Endverbraucher darstellt.
Das gelbe gestrichelte Dreieck zeigt den Farbraum, den das Display des Lenovo Yoga 9i 2-in-1 Aura Edition (14″, Gen 11) abdeckt. In unseren Tests deckte das Panel 100 % des sRGB-Farbraums und 100 % des DCI-P3-Farbraums ab.
(Abb. 1) Nativer Modus
Das Display kann über Lenovo Vantage mit der X-Rite Factory Color Calibration auch verschiedene Farbräume emulieren. Dies ist wichtig, da es den Nutzern ermöglicht, einen für ihre jeweilige Arbeitsart genaueren Modus zu wählen, anstatt auf einen übersättigten nativen OLED-Modus festgelegt zu sein.
(Abb. 2) Display-P3-Modus
(Abb. 3) sRGB-Modus
Helligkeit und Kontrast
Die Spitzenhelligkeit im HDR-Modus beträgt 1020 cd/m² bei 8 % Weißanteil und 655 cd/m² bei vollständig weißem Bildschirm.
Die maximale Helligkeit im SDR-Modus beträgt 503 cd/m².
Die korrelierte Farbtemperatur (CCT) auf einem weißen Bildschirm bei maximaler Helligkeit beträgt im Native-Modus 6440 K.
Das Kontrastverhältnis von OLED-Panels ist hervorragend, da einzelne Pixel bei der Darstellung von Schwarz vollständig ausgeschaltet werden können. Dies verleiht dem Bildschirm sehr tiefe Schwarztöne und lässt HDR-Inhalte deutlich eindrucksvoller wirken als auf den meisten IPS-Panels.
Gleichmäßigkeit: Leuchtdichte, Kontrast und Farbabweichung
Die folgende Abbildung zeigt die Ergebnisse unseres Gleichmäßigkeitstests für verschiedene Bereiche des Bildschirms. Die Messung erfolgte bei 180 Nits – einer Helligkeit, die wir als typisch für normale Arbeitsbedingungen ansehen.
DeltaE-Werte unter 4,0 sind für normale Nutzer akzeptabel. Für diejenigen, die mit Farben arbeiten, werden Bildschirme mit DeltaE-Werten von höchstens 2,0 empfohlen.
Farbgenauigkeit
Sehen wir uns den Unterschied zwischen den tatsächlichen Farben und denen an, die Sie auf dem Lenovo Yoga 9i 2-in-1 Aura Edition (14″, Gen 11) sehen. Wir messen diesen Abstand in DeltaE – je höher die Zahl, desto stärker unterscheiden sich die Farben.
Werte unter 4,0 sind für normale Nutzer akzeptabel, während Werte unter 2,0 für farbkritische Arbeiten geeignet sind. Ein Wert unter 1,0 bedeutet, dass der Unterschied mit bloßem Auge nicht erkennbar ist.
Für die nächste Grafik haben wir 24 gängige Farben ausgewählt, darunter dunkle/helle Haut, blauer Himmel, grünes Gras und andere.
Nachfolgend sind die Ergebnisse des Lenovo Yoga 9i 2-in-1 Aura Edition (14″, Gen 11) im Auslieferungszustand im sRGB-Modus von Lenovo Vantage im Vergleich zum sRGB-Farbraum dargestellt.
Vergleich im sRGB-Farbraum.
Nachfolgend sind die Ergebnisse im P3-D65-/Display-P3-Modus im Vergleich zum Display-P3-Farbraum dargestellt.
Vergleich im Display-P3-Farbraum.
Die Werkseinstellungen bieten dank der X-Rite-Werksfarbkalibrierung eine präzise Farbanpassung mit einem durchschnittlichen dE 2000 von 1,2 im sRGB-Modus und 1,9 im P3-D65-/Display-P3-Modus. Dadurch eignet sich das Panel nicht nur für den Medienkonsum, sondern auch für Web-, Foto- und Videoarbeiten, sofern der richtige Farbmodus ausgewählt wird.
Auswirkungen auf die Gesundheit: PWM (Bildschirmflackern)
Einige Displays verwenden PWM zur Helligkeitsregelung, was bedeutet, dass sie die Lichtintensität nicht reduzieren, sondern pulsieren oder flackern. Unser Gehirn fügt das Bild zusammen, sodass es dunkler erscheint, doch dies kann die Augen stärker belasten, insbesondere bei niedriger Pulsfrequenz. Mehr dazu erfahren Sie in unserem speziellen Artikel zum Thema PWM.
In der folgenden Grafik sehen Sie die Lichtintensität bei verschiedenen Helligkeitsstufen. Die vertikale Achse zeigt die Leuchtdichte des ausgestrahlten Lichts, während die horizontale Achse die Zeit angibt.
Das Displaylicht des Lenovo Yoga 9i 2-in-1 Aura Edition (14″, Gen 11) pulsiert, allerdings mit begrenzter Amplitude über den gesamten Helligkeitsbereich hinweg. Dies ist besser als bei vielen OLED-Panels mit einer stärkeren Helligkeitsmodulation, und wir empfinden das Display in dieser Hinsicht als relativ angenehm. Dennoch sollten Nutzer, die sehr empfindlich auf Flimmern reagieren, dieses Verhalten im Hinterkopf behalten.
Auswirkungen auf die Gesundheit: Bildschirmreflexion
Hochglanzbeschichtete Displays können bei starker Umgebungsbeleuchtung aufgrund von Reflexionen zu einer Ermüdung der Augen führen. Wir messen den Grad der Bildschirmreflexion bei ausgeschaltetem Display in einem Winkel von 60°.
Die Bildschirmreflexion des Lenovo Yoga 9i 2-in-1 Aura Edition (14″, Gen 11) beträgt 134 GU. Dies ist ein hochglänzendes Ergebnis, und das Panel ist sehr reflektierend. Die hohe Helligkeit ist in Innenräumen von Vorteil, doch in hellen Räumen oder in Fensternähe können die Reflexionen störend wirken.
Hoher Glanz: >70 GU
Mittlerer Glanz: 30 – 70 GU
Geringer Glanz: <30 GU
Sound
Das Lenovo Yoga 9i 2-in-1 Aura Edition (14″, Gen 11) verfügt über eine für ein 14-Zoll-Convertible starke Lautsprecherkonfiguration, unterstützt durch das drehbare Soundbar-Scharnier. Der Klang ist in den tiefen, mittleren und hohen Frequenzen klar, und Stimmen lassen sich gut unterscheiden. Wie bei einem so schlanken Gerät zu erwarten, ist der tiefe Bass zwar nach wie vor begrenzt, doch die Gesamtwiedergabe ist voller und räumlicher als das, was wir normalerweise von kompakten Laptops gewohnt sind.
Arbeitsleistung: CPU, Speicher, KI
Alle Leistungs- und Temperaturtests wurden mit aktiviertem Leistungsmodus in Lenovo Vantage durchgeführt:
CPU und Arbeitsleistung
Das Lenovo Yoga 9i 2-in-1 Aura Edition (14″, Gen 11) ist mit dem Intel Core Ultra 7 355 ausgestattet, einem energieeffizienten Prozessor, der für hochwertige, dünne und leichte Convertibles konzipiert ist. Er eignet sich gut für alltägliche Produktivitätsaufgaben, Multitasking, Videoanrufe, Büroarbeit sowie leichte bis mittelschwere kreative Aufgaben. Einen umfassenderen Vergleich mit anderen Laptop-Prozessoren finden Sie in unserem Top-Ranking der Laptop-CPUs.
Im Vergleich zu anderen kompakten Premium-Geräten schneidet der Core Ultra 7 355 sehr gut ab. Seine Single-Core-Punktzahl liegt nahe an den besten Ergebnissen dieser Gruppe, während die Multi-Core-Leistung besonders stark ist und Geräte wie das Lenovo Yoga Slim 7a (14″, Gen 11) (ausführlicher Test), dem Dell XPS 13 9350 (ausführlicher Test) und dem Lenovo ThinkPad X9-14 Gen 1 (ausführlicher Test) im Geekbench 6 Multi-Core-Test.
Auch im Cinebench 2024 liegt das Yoga wieder ganz vorne und kommt praktisch an das mit einem Ryzen AI 7 445 ausgestattete Lenovo Yoga Slim 7a (14″, Gen 11) (ausführlicher Test) heran. Es handelt sich zwar nicht um eine Workstation, doch die CPU-Leistung ist für ein schlankes 14-Zoll-Convertible hervorragend.
Die Single-Core-Leistung sorgt für einen reibungslosen Betrieb und eine hohe Reaktionsfähigkeit des Betriebssystems und bietet so ein besseres Benutzererlebnis.
Die Ergebnisse stammen vom Geekbench 6 Single-Core-Test (höher ist besser).
Die Multi-Core-Leistung ist für komplexe und anspruchsvolle Aufgaben wie Videobearbeitung, CAD und wissenschaftliche Simulationen unerlässlich.
Die Ergebnisse stammen vom Geekbench 6 Multi-Core-Test (höher ist besser).
Hier bewerten wir die CPU-Leistung anhand einer realen 3D-Rendering-Aufgabe und beurteilen ihre Fähigkeit, komplexe Berechnungen und Rendering-Workloads effizient zu bewältigen.
Die Ergebnisse stammen vom Cinebench 2024 Multi-Core-Test (höher ist besser).
Speicherleistung
Wir haben eine Konfiguration mit 1 TB Speicher bestellt, und das Lenovo Yoga 9i 2-in-1 Aura Edition (14″, Gen 11) wurde mit einer Micron MTFDKCD1T0QHK-1BQ1AABLA NVMe-SSD ausgeliefert.
Das Laufwerk ist ein sehr schnelles PCIe-4.0-Modell, das in unserem Benchmark sequenzielle Lesegeschwindigkeiten von 7,0 GB/s und sequenzielle Schreibgeschwindigkeiten von 5,9 GB/s erreichte, während die Temperaturen niedrig blieben.
KI-Leistung
Hier sehen Sie die Position der GPUs und CPUs (NPUs) in der Lenovo Yoga 9i 2-in-1 Aura Edition (14", Gen 11) in unserer AI-Hardware-Leistungsrangliste, basierend auf ihrer AI-Verarbeitungsleistung, gemessen in TOPS (Tera Operations Per Second) – eine entscheidende Metrik, die den Rechen-Durchsatz, insbesondere bei AI-Aufgaben, angibt.
Die erste Spalte zeigt die Spitzenleistung für INT8/FP8-Genauigkeit, die am weitesten verbreitete Metrik zur Bewertung von KI-Inferenzfähigkeiten. Wir schließen Sparsity aus, um eine genauere Abbildung der KI-Leistung in dichten Rechenszenarien zu ermöglichen, in denen Sparsity-Optimierungen möglicherweise nicht anwendbar sind. Die zweite und dritte Spalte zeigen die Leistung mit Sparsity und FP4 TFLOPS, sofern unterstützt.
Bei SoCs spiegeln die Ergebnisse die Spitzenleistung der integrierten NPU wider. Es ist auch wichtig zu beachten, dass laut Microsoft eine NPU mindestens 40 TOPS an KI-Rechenleistung haben muss, damit der PC als „AI-capable“ gilt.
| # | GPU / CPU (NPU) | TOPS INT8/FP8 Ohne Sparsity | TOPS INT8/FP8 Sparsity | TFLOPS FP4 Sparsity |
|---|---|---|---|---|
| 1577. | Intel Core Ultra 7 355 | 49 | — | — |
GPU- und Gaming-Leistung
Die Grafikverarbeitung übernimmt die integrierte Intel-Grafikkarte mit 4 Kernen. Diese GPU ist eher für Büroarbeiten, Medienwiedergabe, Videobearbeitung, leichte Fotobearbeitung und allgemeine GPU-gestützte Aufgaben ausgelegt als für anspruchsvolles Gaming oder rechenintensive GPU-Rendering-Aufgaben. Sie können sie in unserem Top-Ranking für Laptop-Grafikkarten mit anderen integrierten und diskreten GPUs vergleichen.
Im 3DMark Time Spy ist das Yoga 9i 2-in-1 Aura Edition deutlich schneller als die Radeon 840M im Lenovo Yoga Slim 7a (14″, Gen 11) (ausführlicher Test), bleibt jedoch hinter den leistungsstärkeren Intel Arc Graphics 130V- und 140V-Lösungen zurück, die in einigen konkurrierenden Kompakt-Laptops zu finden sind.
Im „Wild Life Extreme“-Test schneidet das Yoga besser ab. Es schlägt erneut die Radeon 840M und liegt sogar knapp vor der Intel Arc Graphics 130V im Dell Pro 14 Premium (PA14250) (ausführlicher Test), obwohl Geräte mit Intel Arc Graphics 140V insgesamt weiterhin schneller sind. In der Praxis reicht dies für einfache Spiele, ältere Titel und Gelegenheitsspiele bei reduzierten Einstellungen aus, doch anspruchsvolle moderne Spiele liegen außerhalb seiner Komfortzone.
Die Ergebnisse stammen vom 3DMark Time Spy (Grafik). Ein höherer Wert ist besser.
Die Ergebnisse stammen vom 3DMark Wild Life Extreme Unlimited. Ein höherer Wert ist besser.
Gaming-Tests

Die integrierte Intel-Grafikkarte im Lenovo Yoga 9i 2-in-1 Aura Edition bewältigt zwar gelegentliches Gaming, doch die Erwartungen müssen realistisch sein. In „Counter-Strike 2“ liefert die Einstellung „1200p Medium“ 52 FPS, was für Gelegenheitsspiele spielbar ist, aber nicht ausreicht, um das 120-Hz-Display voll auszunutzen. Die Einstellung „Very High“ ist deutlich anspruchsvoller, und die native Auflösung von 1800p ist für diese GPU schlichtweg zu hoch.
| Counter-Strike 2 | 1200p, „Medium“ (Einstellungen prüfen) | 1200p, „Very High“ (Einstellungen prüfen) | 1800p, „Very High“ (Einstellungen prüfen) |
| Durchschnittliche FPS | 52 FPS | 34 FPS | 19 FPS |

„Black Myth: Wukong“ ist ein deutlich anspruchsvollerer Titel, daher ist das Ergebnis für ein schlankes Convertible mit integrierter Grafik überraschend brauchbar. Bei 1800p und niedriger Einstellung erreicht das Yoga durchschnittlich 41 FPS. Das ist zwar kein Spielerlebnis mit hoher Detailgenauigkeit, zeigt aber, dass leichtere AAA-Spiele möglich sind, wenn man bereit ist, die grafischen Einstellungen herunterzuregeln.
| Black Myth: Wukong | 1800p, „Low“ (Einstellungen prüfen) |
| Durchschnittliche FPS | 41 FPS |

Ältere Einzelspieler-Titel eignen sich besser. „Shadow of the Tomb Raider“ läuft bei der nativen Auflösung von 1800p und der niedrigsten Voreinstellung mit 41 FPS, was für gelegentliches Spielen ausreichend ist. Insgesamt kann das Yoga 9i leichte und ältere Spiele bewältigen, doch anspruchsvolle moderne Titel erfordern erhebliche Kompromisse bei den Einstellungen und der Auflösung.
| Shadow of the Tomb Raider | 1800p, „Lowest“ (Einstellungen prüfen) |
| Durchschnittliche FPS | 41 FPS |
Temperaturen und Komfort, Geräuschentwicklung, Stabilität
Im Leerlauf hält das CPU-Paket des Intel Core Ultra 7 355 eine Temperatur von 44 °C, und das Notebook bleibt dabei völlig geräuschlos.
Bevor wir uns die Ergebnisse des Stresstests ansehen, sollten Sie bedenken, dass es sich bei dem folgenden Vergleich nicht um direkte Konkurrenten handelt. Das Lenovo LOQ 15 (15IPH11) ist ein größeres Gaming-Notebook mit deutlich mehr thermischem Spielraum. Wir beziehen es mit ein, da es das einzige Gerät ist, das wir mit demselben Intel Core Ultra 7 355-Prozessor getestet haben; somit lässt sich besser veranschaulichen, wie sich der Chip in einem schlanken 14-Zoll-Convertible-Gehäuse verhält.
Büroarbeit, Webentwicklung, Design
Kurze Zeiträume (0:00 – 0:10 s) mit 100 % CPU-Auslastung
Dieser Test zeigt das Verhalten der CPU während kurzer Phasen hoher Auslastung. Er ist wichtig für Nutzer, die nach Laptops suchen, die für Aufgaben wie Webdesign und Programmierung geeignet sind.
| Intel Core Ultra 7 355 | Durchschnittliche P-Core-Taktfrequenz | Durchschnittliche CPU-Temperatur | Durchschnittliche CPU-Leistung |
| Lenovo Yoga 9i 2-in-1 Aura Edition (14″, Gen 11) | 3950 MHz | 83 °C | 29 W |
| Lenovo LOQ 15 (15IPH11) | 3941 MHz | 51 °C | 32 W |
Das Ergebnis bei Kurzzeitbelastung ist hervorragend. Das Yoga 9i erreicht – und übertrifft sogar leicht – die P-Core-Taktfrequenz des deutlich größeren Lenovo LOQ 15 mit demselben Prozessor. Bei kurzen CPU-Spitzen gelingt es Lenovo, die Reaktionsgeschwindigkeit eines großen Laptops in einem sehr kompakten 14-Zoll-Convertible zu bieten. Das ist ein großartiges Ergebnis!
Genau diese Art von Belastung erleben Nutzer am häufigsten bei der täglichen Arbeit. Apps werden geöffnet, Seiten geladen, kleine Exporte abgeschlossen – und solche Produktivitätsspitzen dauern in der Regel nur wenige Sekunden. In diesen Szenarien fühlt sich das Yoga 9i wirklich leistungsstark an. Seine CPU-Temperatur ist zwar höher als beim LOQ 15, aber 83 °C während einer kurzen Volllastphase sind für einen modernen Laptop-Prozessor völlig im Rahmen. Das Bemerkenswerte daran ist vielmehr, wie beeindruckend kühl das viel größere LOQ 15 bleibt – und nicht, dass das Yoga ungewöhnlich heiß läuft.
Videobearbeitung, wissenschaftliche Berechnungen, Software-Kompilierung, 3D-Rendering
Lange Zeiträume (0:00 – 30:00 min) mit 100 % CPU-Auslastung
Dieser Test zeigt das Verhalten der CPU während langer Phasen hoher Auslastung. Er ist wichtig für Nutzer, die nach Laptops suchen, die für Aufgaben wie Videobearbeitung und 3D-Rendering geeignet sind.
| Intel Core Ultra 7 355 | Durchschnittliche P-Core-Taktfrequenz | Durchschnittliche CPU-Temperatur | Durchschnittliche CPU-Leistung |
| Lenovo LOQ 15 (15IPH11) | 4338 MHz | 47 °C | 40 W |
| Lenovo Yoga 9i 2-in-1 Aura Edition (14″, Gen 11) | 3560 MHz | 84 °C | 28 W |
Bei längerer CPU-Auslastung wird der Unterschied im Formfaktor deutlich deutlicher. Das Yoga pendelt sich bei 28 W und niedrigeren Taktraten ein, während das größere LOQ 15 bei deutlich niedrigeren Temperaturen 40 W aufrechterhalten kann. Dies ist die zu erwartende Grenze eines schlanken 14-Zoll-2-in-1-Geräts: Das Yoga 9i ist schnell genug für alltägliche Arbeiten und kurze, anspruchsvolle Aufgaben, ist jedoch nicht für wiederholte, lang andauernde Rendering-Vorgänge, Kompilierungen oder rechenintensive wissenschaftliche Anwendungen ausgelegt.
Akkulaufzeit
Das Lenovo Yoga 9i 2-in-1 Aura Edition (14″, Gen 11) ist mit einem 4-Zellen-Li-Ionen-Akku, Modell L25D4PH1, ausgestattet. Er hat eine Nennspannung von 15,48 V und eine Kapazität von 70 Wh.
Wir haben den Akku mit aktiviertem Batteriesparmodus in der Lenovo Vantage-App getestet, wobei die Bildschirmhelligkeit auf 180 Nits eingestellt und der SDR-Modus aktiviert war.
Das Ergebnis ist hervorragend: 15 Stunden und 39 Minuten Offline-Videowiedergabe. Damit liegt das Yoga 9i in unserem Vergleich vor vielen kompakten Premium-Geräten, darunter das Lenovo Yoga Slim 7a (14″, Gen 11) (ausführlicher Test), das Dell XPS 13 9350 (ausführlicher Test) und das Dell Pro 14 Premium (PA14250) (ausführlicher Test). Das Lenovo ThinkPad X9-14 Gen 1 (ausführlicher Test) hält in diesem Test zwar länger durch, doch das Yoga 9i liefert dennoch ein sehr starkes Ergebnis, insbesondere angesichts seines hochauflösenden OLED-Touchscreens.
Helligkeit: 180 Nits; Anzeigemodus: SDR
Zeit bis zur vollständigen Entladung: Höher ist besser

Demontage, Aufrüstungsmöglichkeiten und Wartung
Um an das Innere des Lenovo Yoga 9i 2-in-1 Aura Edition (14″, Gen 11) zu gelangen, ist etwas mehr Geduld als üblich erforderlich. Die Bodenabdeckung ist mit sieben Schrauben befestigt, von denen jedoch drei unter dem langen hinteren Gummifuß zwischen den Display-Scharnieren verborgen sind. Der Fuß ist mit Klebstoff und Kunststoffklammern befestigt; entfernen Sie ihn daher vorsichtig, wenn Sie ihn beim Zusammenbau sauber wiederverwenden möchten.
Sobald die Abdeckung entfernt ist, ist der interne Aufbau übersichtlich. Der große 70-Wh-Akku nimmt den größten Teil der unteren Hälfte des Gehäuses ein, während sich darüber das Kühlsystem mit zwei Lüftern befindet. Eine Konfiguration mit zwei Lüftern in einem so schlanken 14-Zoll-Convertible ist ein positives Zeichen für anhaltenden Komfort und kurze CPU-Spitzen.
Bevor man den Rest der Hardware berührt, sollte zunächst der Akkuanschluss getrennt werden. Da das Kabel kurz ist, ist es am einfachsten, die Akkuschrauben zu lösen und den Akku leicht zu verschieben, um besseren Zugang zum Anschluss zu erhalten. Bei unserem Gerät handelt es sich um einen Sunwoda L25D4PH1 Lithium-Ionen-Akku mit einer Nennkapazität von 70 Wh, dessen Schrauben offenbar unverlierbar sind, was die Wartung etwas übersichtlicher macht.
Der Arbeitsspeicher stellt die größte Einschränkung bei der Aufrüstung dar. Die von uns bestellte Konfiguration verfügt über 32 GB fest verlöteten LPDDR5X-7467-RAM, und es gibt keine SODIMM-Steckplätze. Das ist bei einem schlanken Premium-Convertible nicht ungewöhnlich, bedeutet aber, dass Sie beim Kauf die richtige Speicherkonfiguration wählen sollten, da eine spätere Aufrüstung nicht möglich ist.
Für die Speicherung steht ein einzelner M.2-2242-Steckplatz mit PCIe-4.0-x4-Unterstützung zur Verfügung. Unser Gerät ist mit einer 1-TB-Micron-NVMe-SSD ausgestattet, während Lenovo die Unterstützung für ein Laufwerk mit bis zu 2 TB (M.2 2242 SSD) angibt. Die SSD ist austauschbar, es gibt jedoch keinen zweiten Steckplatz, sodass eine Speichererweiterung den Austausch des vorhandenen Laufwerks und nicht das Hinzufügen eines weiteren bedeutet.
Auch das WLAN-Modul ist zugänglich; diese Konfiguration unterstützt Wi-Fi 7 (802.11be 2×2) sowie Bluetooth 5.4. Zu den weiteren austauschbaren Komponenten gehören der Akku, die SSD, die Lüfter und einige interne Kabel, während die CPU und der Arbeitsspeicher auf das Mainboard gelötet sind.
Insgesamt ist die Wartung überschaubar, sobald man die versteckten Schrauben und den abgeknickten Gummifuß in den Griff bekommen hat. Die Aufrüstbarkeit ist jedoch begrenzt: Der Arbeitsspeicher ist verlötet, es gibt nur einen kurzen M.2-2242-SSD-Steckplatz und keinen Platz für ein zweites Laufwerk.
Fazit
Das Lenovo Yoga 9i 2-in-1 Aura Edition (14″, Gen 11) ist genau das, was ein Premium-Yoga sein sollte: elegant, vielseitig und vollgepackt mit High-End-Funktionen. Es setzt nicht auf aggressives Design oder die rohe Leistung einer Workstation. Stattdessen konzentriert es sich auf Design, Mobilität, Displayqualität, Audio, Stiftunterstützung und schnelle Reaktionszeiten im Alltag. Das Gehäuse aus Vollaluminium, die glänzenden Seitenschienen, die „Cosmic Blue“-Oberfläche und das drehbare Soundbar-Scharnier sorgen dafür, dass es sich vom ersten Moment an besonders anfühlt.
Was uns am meisten beeindruckt hat, ist, wie rundum gelungen das Gesamterlebnis wirkt. Das OLED-Display ist hervorragend, die Akkulaufzeit ist fantastisch, die Lautsprecher sind leistungsstärker als das, was wir normalerweise von kompakten Laptops kennen, und der Core Ultra 7 355 fühlt sich bei kurzen Belastungsspitzen wirklich schnell an. Das ist sehr wichtig, denn die meisten alltäglichen Aufgaben – das Öffnen von Apps, das Laden von Webseiten, schnelle Bearbeitungen, kleine Exporte, Multitasking-Spitzen – sind innerhalb von Sekunden erledigt.
Natürlich bringt der schlanke 2-in-1-Formfaktor auch Einschränkungen mit sich. Das Yoga 9i ist nicht für lange Rendering-Sitzungen, anspruchsvolle 3D-Arbeiten oder Nutzer gedacht, die nach dem Kauf nennenswerte Aufrüstungen erwarten. Der Arbeitsspeicher ist fest verlötet, es gibt nur einen M.2-2242-SSD-Steckplatz, und der glänzende OLED-Bildschirm ist sehr reflektierend. Dennoch ist es als Premium-Convertible für die tägliche Arbeit, auf Reisen, für Medien, Besprechungen, Notizen und leichte kreative Aufgaben ein sehr leistungsstarkes Gerät.
Die Preise und Konfigurationen können Sie in unserem Specs-System einsehen: https://laptopmedia.com/series/lenovo-yoga-9i-2-in-1-aura-edition-14-gen-11/
✅ Das Gute
Das Highlight ist das 2,8K-OLED-Display mit 120 Hz. Es bietet einen hervorragenden Kontrast, vollständige sRGB- und DCI-P3-Abdeckung, hohe Helligkeit und eine sehr gute werkseitige Farbgenauigkeit dank Lenovo Vantage und der X-Rite-Farbkalibrierung. Es ist ein wunderschönes Display für den Medienkonsum, die Arbeit im Internet, die Fotobearbeitung und Video-Workflows, sofern der richtige Farbmodus ausgewählt ist.
Die Akkulaufzeit ist eine weitere große Stärke. In unserem Test hielt das Yoga 9i bei der Offline-Videowiedergabe 15 Stunden und 39 Minuten durch, was für ein hochauflösendes OLED-Touchscreen-Convertible hervorragend ist. Auch bei der täglichen Arbeit reagiert der Laptop sehr reaktionsschnell, wobei der Core Ultra 7 355 trotz des kompakten 14-Zoll-Gehäuses eine hervorragende Leistung bei kurzen Belastungsspitzen liefert.
Die Verarbeitungsqualität ist erstklassig, das große Glas-Touchpad ist komfortabel und das drehbare Soundbar-Lautsprechersystem verleiht dem Yoga 9i einen volleren und räumlicheren Klang als die meisten kompakten Laptops. Auch die Anschlussmöglichkeiten sind umfangreich, mit zwei Thunderbolt-4-Anschlüssen, HDMI 2.1, USB-A, Wi-Fi 7 und Bluetooth 5.4.
Der im Lieferumfang enthaltene Lenovo Yoga Pen Gen 2, die physische Kamera-Privatsphäreeinblendung und die IR-Kamera mit Windows Hello verleihen dem Premium-Design zusätzlichen praktischen Nutzen.
❌ Die Nachteile
Der größte langfristige Nachteil ist der fest verlötete Arbeitsspeicher. Da er später nicht aufgerüstet werden kann, ist es wichtig, beim Kauf die richtige Speicherkonfiguration zu wählen. Auch die Erweiterungsmöglichkeiten beim Speicher sind begrenzt: Es gibt nur einen M.2-Steckplatz, der zudem das kürzere 2242-Format nutzt, sodass ein Upgrade den Austausch der vorhandenen SSD erfordert, anstatt ein zweites Laufwerk hinzuzufügen.
Auch bei anhaltend hoher Auslastung stoßen die Grenzen des schlanken Convertible-Gehäuses auf. Das Yoga 9i ist bei kurzen Belastungsspitzen schnell, ist jedoch nicht für wiederholtes langes Rendern, aufwendige Kompilierungen oder CPU-Belastungen der Workstation-Klasse ausgelegt. Der OLED-Bildschirm ist ein weiteres zweischneidiges Schwert: Er sieht fantastisch aus, aber seine glänzende Oberfläche reflektiert in hellen Umgebungen stark.
Eine Wartung ist möglich, aber nicht ganz mühelos. Drei der Schrauben an der Unterseite sind unter dem langen hinteren Gummifuß verborgen, der mit Klebstoff und Clips befestigt ist. Außerdem enthielt unser europäisches Paket kein Netzteil, daher sollten Käufer vor der Bestellung die genaue regionale Ausstattung prüfen.
🆚 Die Konkurrenz
Im Vergleich zum Lenovo Yoga Slim 7a (14″, Gen 11) (ausführlicher Testbericht) bietet das Yoga 9i zusätzlich die Flexibilität eines 360-Grad-2-in-1-Designs, Stiftunterstützung, eine markantere Lautsprecherkonfiguration und eine deutlich längere Akkulaufzeit in unserem Videowiedergabetest. Das Slim 7a bleibt ein interessantes ultraportables Gerät, doch das Yoga 9i wirkt wie das rundere Premium-Gerät.
Im Vergleich zu Premium-Convertibles wie dem HP OmniBook Ultra Flip 2-in-1 (ausführlicher Testbericht) besticht das Yoga 9i durch eine hervorragende Akkulaufzeit, starke Kurzzeit-CPU-Leistung und ein besseres Klangerlebnis dank des drehbaren Soundbar-Scharniers. Das HP-Modell mag bei einigen CPU-/GPU-Konfigurationen einen Vorteil haben, doch das Lenovo bietet eine sehr ausgewogene Kombination aus Design, Displayqualität, Klang, Akkulaufzeit und Alltagstauglichkeit.
Pros
- Hervorragendes 2,8K-OLED-Display mit 120 Hz und vollständiger sRGB- sowie DCI-P3-Abdeckung
- Sehr gute werkseitige Farbgenauigkeit mit den Lenovo Vantage-Farbmodi
- Hochwertige Verarbeitung aus Vollaluminium
- Fantastische Akkulaufzeit – 15 Stunden und 39 Minuten in unserem Test
- Sehr zügige Reaktionszeiten bei kurzen CPU-Spitzen
- Leistungsstarkes, drehbares Soundbar-Lautsprechersystem
- Großes und komfortables Glas-Touchpad
- Zwei Thunderbolt-4-Anschlüsse, HDMI 2.1, USB-A und Wi-Fi 7
- IR-Kamera, physische Sichtschutzklappe und Erkennung menschlicher Präsenz
- Lenovo Yoga Pen Gen 2 im Lieferumfang enthalten
Cons
- Fest verlöteter Arbeitsspeicher ohne Aufrüstmöglichkeiten
- Nur ein M.2-Steckplatz, beschränkt auf das kürzere SSD-Format 2242
- Nicht ideal für lange, anhaltende hohe Auslastung
- Stark reflektierendes, glänzendes OLED-Display
- Versteckte Schrauben unter den hinteren Gummifüßen erschweren die Wartung
- In unserem europäischen Lieferumfang ist kein Netzteil enthalten









































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