HP ZBook Fury 16 G10 im Test – nahezu geräuschlose, leistungsstarke Workstation, die wie ein Panzer gebaut ist


    Design und Konstruktion

    Das Design ist fast identisch mit dem des HP ZBook Fury 16 G9. Es handelt sich um ein schlankes Gerät aus Aluminium mit minimalem Branding auf dem Gehäuse. Wie Sie sehen können, ist es überhaupt nicht dünn, was angesichts der Spitzenhardware und der Dampfkammer-Kühllösung unter der Haube zu erwarten ist. Die WWAN-fähigen Geräte haben ein Profil von 27,7 mm (das 5G-Modul muss im Werk konfiguriert werden). Die Geräte mit WLAN sind sogar noch etwas dicker – 28,6 mm. Das Startgewicht für die reinen iGPU-Notebooks beträgt 2,35 kg.

    Der Deckel lässt sich leicht mit einer Hand öffnen und der Scharniermechanismus ist leichtgängig. Der Deckel lässt sich in der Mitte leicht eindrücken und man kann ihn auch ein wenig verbiegen, aber nichts Gravierendes. Die Basis ist wie ein Panzer gebaut – wir entdecken eine kleine Nachgiebigkeit auf der Oberseite, zwischen den Tasten “F9” und “F10”.

    Die Ränder um das Display sind dünn, auch der untere.

    Seltsamerweise gibt es dieses Notebook ohne Webkamera. Wenn Sie eine benötigen, erhalten Sie eine 5-MP-IR-Einheit mit einem Privacy Shutter.

    Der maximale Öffnungswinkel ist groß, erreicht aber nicht die 180-Grad-Marke.

    Es sind zwei spritzwassergeschützte Tastaturvarianten erhältlich. Die hier vorliegende leuchtet in einer einzigen Farbe und heißt “HP Premium Quiet Keyboard”. Der Tastenhub ist lang und das Feedback ist klickend, was die Tastatur für die Arbeit angenehm macht. Allerdings bietet das Gerät nicht das leiseste Tipperlebnis auf dem Markt. Wir sind froh, dass es ein NumPad gibt, aber wir mögen die halbgroßen Pfeiltasten nach oben” und unten” nicht. Der optionale Fingerabdruckleser befindet sich in der rechten Handballenablage. Sie können sich auch für die “HP RGB-Tastatur” pro Taste entscheiden.

    Die Hintergrundbeleuchtung und die Effekte der Tastatur können über die App “Z Light Space” gesteuert werden.

    Das große Touchpad mit einer glatten Glasoberfläche und leisen physischen Tasten ist eine Freude. Die Genauigkeit ist einfach großartig.

    Auf der Bodenplatte sehen wir ein großes Lüftungsgitter, zwei lange Gummifüße, eine Wartungsklappe und zwei Lautsprecherausschnitte. Die heiße Luft wird durch eine Lüftungsöffnung auf der Rückseite des Notebooks abgeleitet. Bei starker CPU- oder GPU-Belastung gelangt eine gewisse Menge an Wärme auf den Bildschirm.

    Ports

    Auf der linken Seite des Geräts befinden sich der Ladestecker, zwei Thunderbolt 4 / USB4 40Gbps-Anschlüsse (beide unterstützen USB Power Delivery, DisplayPort 1.4 und HP Sleep and Charge Funktionen), ein Mini DisplayPort 1.4, ein HDMI 2.1-Anschluss und ein SD 7.1-Kartenleser. Auf der rechten Seite befinden sich ein Nano Security Lock Slot, ein LAN-Anschluss, zwei USB Typ-A 3.2 (Gen. 1) Anschlüsse (letzterer mit Ladefunktion), eine Audio-Kombibuchse und ein Smart Card Reader.


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    David
    1 Jahr vor

    Thanks for the comprehensive review, it’s one of the few quality reviews out there. I’m glad HP kept the physical touchpad buttons. I suppose the laptop designers have no idea how IMPORTANT these physical buttons can be to the design & engineering industries (e.g. architectural and urban design, and perhaps the entire creative industry). We need the middle button to quickly pan/rotate views in 3D modelling / simulation software, and the physical left/right keys for fast, precise clicking without any sluggishness / accidental clicking and dragging. Not everyone wants to carry around a mouse and separate keyboard. After all, this is… Read more »

    alecail
    1 Jahr vor
    Antwort an  David

    I don´t think people are doing 3d modeling at a café or in a plane, and need full control of the camera all the time. They have a standard usb mouse or a 3d connexion if they need that feature. I get it, I’use middle mouse drag and even more complex gestures in SideFX Houdini, but when you’re on your laptop on the go, you do with what you have.